Um Star Wars: Das Erwachen der Macht kommt niemand herum. Das Phänomen ist in aller Munde - doch nicht alle sind von dem riesigen Wirbel, der um den neuen Teil der Hit-Filmreihe gemacht wird, begeistert. Quentin Tarantino (52) ist äußerst genervt und hält mit seiner Meinung wie immer nicht hinter dem Berg.

Quentin Tarantino
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Doch der erfolgreiche Regisseur hat einen konkreten Anlass, wütend auf "Star Wars" zu sein. Denn der siebte Film der Science-Fiction-Saga ist schuld daran, dass Tarantino einen für ihn wichtigen Screening-Termin für seinen neuen Western "The Hateful Eight" verlor. Wie The Wrap berichtet, sollte Tarantinos Streifen eigentlich ab dem 24. Dezember im berühmten Cinemarama Dome in Los Angeles vorgeführt werden, doch daraus wird nichts. Weil "Star Wars" nun länger in diesem Kino gezeigt wird, musste "The Hateful Eight" weichen.

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Laut Tarantino sei das aber nicht unbedingt die Schuld der Kinobetreiber, sondern die von Disney. Als der Besitzer des Dome erklärte, die Abmachung mit Tarantino einhalten zu wollen, drohte man von Disneys Seite aus, den neuen "Star Wars"-Teil gar nicht für das Kino freizugeben, sollte der Film nicht auch an den Weihnachtsfeiertagen dort gezeigt werden. Quentin Tarantino ist dementsprechend sauer: "Das sind richtig schlimme News und es macht mich verdammt wütend. Sie tun alles, um mir eins reinzuwürgen. Es ist rachsüchtig, es ist gemein und es ist Erpressung."

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Dass "Star Wars: Das Erwachen der Macht" für Aufregung und Schlagzeilen sorgt, überrascht niemanden. Mit dieser Art von Ärger hat aber wohl niemand gerechnet.