Tom Cruise dreht spektakuläre "Star Wars"-Unterwasserszene
Was für eine nette Überraschung: Während der Dreharbeiten zum neuen Star Wars-Film "Starfighter" sollen die Filmemacher unerwarteten Besuch bekommen haben. Wie Regisseur Shawn Levy (57) in einem Interview mit New York Times verriet, tauchte eines Drehtages niemand Geringeres als Hollywoodlegende Tom Cruise (63) am Set des Solo-Abenteuers auf. Und das offenbar nicht nur, um Hallo zu sagen. Der Top Gun-Darsteller soll sich kurzerhand das Regiebuch geschnappt und spontan als Gastregisseur mitgewirkt haben. Shawns Berichten zufolge drehte er eine Szene, die spektakulärer kaum sein konnte: ein Lichtschwert-Duell unter Wasser – etwas, das es in der fast fünfzigjährigen Geschichte von "Star Wars" noch nie gegeben hat.
Völlig unerwartet entwickelte sich Toms Besuch zum Kreativ-Coup. "Jetzt steht da Tom Cruise, der, bewaffnet mit einer Kamera, seine sehr teuren Schuhe ruiniert", berichtete Levy über den Moment, als der Actionstar durch den schlammigen Teich watete. Dem Regisseur zufolge brachte Tom seine jahrzehntelangen Erfahrungen mit waghalsigen Stunts ein und half dabei, eine Szene zu inszenieren, wie sie erstmalig im "Star Wars"-Universum auftauchen wird. Übrigens war Tom nicht der einzige Überraschungsgast, der die Produktion ordentlich aufmischte. Auch Star-Regisseur Steven Spielberg (79) soll dem Set kurzerhand einen Besuch abgestattet haben.
Für Tom ist der Ausflug ins Universum der Sternenkrieger ein weiterer Baustein in einer Karriere, die immer wieder von seiner Lust an Extremszenen geprägt ist. Der Schauspieler ist bekannt dafür, möglichst viele Stunts selbst zu machen. Am "Starfighter"-Set mischte er sich offenbar ganz selbstverständlich unter das Team, statt als distanzierter Superstar aufzutreten. Persönliche Kontakte zu Regisseuren wie Shawn Levy und Weggefährten aus früheren Projekten wie Kameramann Claudio Miranda spielen dabei eine große Rolle. Tom sucht seit Jahren immer wieder die Zusammenarbeit mit Filmschaffenden, mit denen er auf Augenhöhe an spektakulären Momenten tüfteln kann – auch dann, wenn er dafür am Ende mit nassen Schuhen das Set verlässt.









