

George Lucas betont: "Star Wars" war immer ein Kinderfilm
George Lucas (81) hat mit Star Wars eine Filmreihe für die Ewigkeit erschaffen. Das heißt allerdings nicht, dass sie vor der scharfen Kritik einiger Zuschauer sicher ist. Auch der Regisseur bekommt die immer wieder aufkommenden Diskussionen mit. Manche Beobachter beschreiben die Filme, und vor allem Figuren wie Jar Jar Binks, als kindisch, doch daran stört sich der Schöpfer nicht. "Alle sagten dasselbe über 3-PO, dass er nervig sei und wir ihn loswerden sollten. Als ich den dritten Film machte, waren es die Ewoks: 'Das sind kleine Teddybären. Das ist ein Kinderfilm, wir wollen keinen Kinderfilm sehen'", berichtete George 2024 im Interview mit The Hollywood Reporter und stellte klar: "Ich sagte: 'Es ist ein Kinderfilm. Es war schon immer ein Kinderfilm.'"
In dem Gespräch, das im Rahmen einer Ehrung bei den Filmfestspielen in Cannes stattfand, zeigte sich der Produzent jedoch offen für Kritik an der späteren Sequel-Trilogie unter der Hand von Disney. "Als sie nach meinem Verkauf der Firma mit anderen Filmen begannen, gingen viele der Ideen, die in [dem Original] enthalten waren, irgendwie verloren. Aber so ist das nun mal. Wenn man es abgibt, gibt man es ab", erklärte der US-Amerikaner.
George, der "Star Wars" 2012 für umgerechnet 3,5 Milliarden Euro an Disney verkauft hatte, bleibt eine feste Größe in der Filmwelt – obwohl er seit 2012 im Ruhestand ist. Seine Werke haben nicht nur die Blockbuster-Landschaft geprägt, sondern auch maßgeblich technologische Innovationen vorangetrieben. Privat ist der Regisseur bekannt für seine Bescheidenheit und seinen Fokus auf Familie. Mit seiner Frau Mellody Hobson (56), mit der er seit 2013 verheiratet ist, lebt er abseits des großen Hollywood-Trubels in Kalifornien.








