Lästige Langeweile, herber Hunger und elf verschiedene, unfreiwillige Mitbewohner auf Zeit: Für die Kandidaten, die jährlich in das Dschungelcamp einziehen, können die 16 Tage im australischen Busch schnell zur großen Zerreißprobe werden. Da es 2016 am Lagerfeuer wesentlich rasanter zuging als in den letzten Jahren, kann auch Thorsten Legat (47) von den Qualen ein Lied singen. Für ihn wurden vor allem die körperlichen Strapazen zur Belastung.

Thorsten Legat
RTL / Stefan Menne
Thorsten Legat

"Ganz ehrlich: Ich habe fast 20 Kilo verloren", erklärte der kräftige Muskelprotz jetzt, nur wenige Stunden nach seinem Auszug aus dem Camp, im Interview mit der Gala und offenbarte damit das ganze Ausmaß seines immensen Leidensweges. Der Ruhrpott-Rüpel weiter: "Ich bin ein harter Hund, war Bundesligaprofi. Aber das was ich hier erlebt habe, ist eines der härtesten Events, die ich je mitgemacht habe. Ich musste wirklich kämpfen." Worte, die aus seinem Mund fast demütig klingen. Und doch wurde über den TV-Bildschirm annähernd klar, welchem Druck die Kandidaten ausgesetzt waren.

Thorsten Legat
RTL / Stefan Gregorowius
Thorsten Legat

Vor allem eine sorgte stets für Psychoterror: Helena Fürst. Ob fiese Kommentare oder verbale Raketen - mit der TV-Anwältin geriet Legat regelmäßig aneinander. Heute weiß er: "Es sind sicher einige Charaktere dabei gewesen, die ich in meinem Leben nicht mehr sehen möchte. Aber das lass ich jetzt mal unkommentiert stehen. Das Spiel ist zu Ende und dann sollte man auch die Akte geschlossen lassen." Der Ex-Fußballer darf sich letztendlich über den dritten Platz freuen. Und für dieses Erfolgserlebnis dürften sich sämtliche Anstrengungen gelohnt haben.

Thorsten Legat und Helena Fürst
RTL / Stefan Menne
Thorsten Legat und Helena Fürst

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