Endlich gesteht er: Im Prozess um den niedergeschossenen Boxer Manuel Charr (31), hat der Täter ein Geständnis abgeliefert. Youssef H. hat vor dem Landgericht Essen zugegeben, den Sportler lebensgefährlich verletzt zu haben. Er wollte Manuel nur eine Lektion erteilen, bereut die Tat aber.

Manuel Charr
Instagram/manuelcharr
Manuel Charr

"Es tut mir Leid, ich bereue die Tat", so lauteten die Worte von Youssef H. vor dem Landgericht Essen. Der 25-Jährige hatte den Profi-Boxer in einer Dönerbude in Essen 2015 abgeknallt. Der Grund: die beiden haben sich zuvor mächtig im Netz in die Haare bekommen. Manuel und Youssef sind eigentlich Kumpels gewesen. Den digitalen Fight nahm der Täter zum Anlass, sich an seinem Ex-Kumpanen zu rächen. Er lauerte ihm auf und schoss ihn nieder. Eigentlich sollte der Schuss ins Bein gehen. Getroffen wurde Manuel allerdings im Unterbauch. Mit seinen Verletzungen musste er ins Krankenhaus und schwebte in Lebensgefahr.

Manuel Charr
facebook.com/officialmanuelcharr
Manuel Charr

Manuel Charr scheint sich jedoch versöhnlich zu geben: "Ich bin ein Mann, der vergibt", lautete sein Kommentar zum Reue-Geständnis des Täters. Die beiden gaben sich sogar die Hand, berichtete der Berliner Kurier. Manuel habe mit der Sache abgeschlossen, denn auf Facebook erklärte er: "Ich habe ihm diese Tat verziehen und ich hoffe, meine Fans können das auch."

Manuel Charr
Facebook / Manuel Charr
Manuel Charr