22 Jahre ist der Mord an seiner Frau Nicole Brown bereits her und immer noch fasziniert der Fall O.J. Simpson (68) die Welt. Obwohl ihm keine Strafe wegen dieses Verbrechens mehr drohen kann, weil er ein Jahr nach Nicoles Tod von einem Gericht freigesprochen wurde und nach amerikanischem Recht nicht erneut für die gleiche Tat angeklagt werden kann, bewegen die mysteriösen Umstände die Gemüter. Mit einem Messerfund kam neue Bewegung in den Fall - die jetzt jedoch im Sand verlief.

O.J. Simpson
Judy Eddy / WENN
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Die Waffe, die Anfang des Monats im Garten des ehemaligen Football-Stars gefunden wurde, warf einen erneuten Mordverdacht auf O.J. Simpson. Ob nun endlich anhand forensicher Untersuchungen endgültig der Schuldige gefunden werden würde? Diese Hoffnung ging leider nicht auf, denn wie TMZ berichtet, befanden sich keinerlei DNA-Rückstände auf dem Messer. Die Begründung liegt offenbar darin, dass die mögliche Tatwaffe in der Erde vergraben war und die darin enthaltenen Mikroben die DNA zerstört habe. Darüber hinaus hätten sich leider auch keine Haare oder andere auswertbare Spuren finden lassen können.

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Außer der Tatsache, dass die Waffe über einen unbekannten Zeitraum hinweg vergraben war, wurde sie nach dem Auffinden zudem von einem sich mittlerweile bereits in Rente befindenden Polizisten mehr als zwölf Jahre lang zu Hause in einer Box versteckt und nicht an die Ermittler übergeben. Das könnte zusätzlich zur Zerstörung möglicher Beweise beigetragen haben. Feststeht damit also, dass der Messerfund nicht weiter zur Aufklärung im Fall O.J. Simpson beitragen wird.

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