Sarah Ferguson soll sich kaum um Töchter gekümmert haben

Sarah Ferguson soll sich kaum um Töchter gekümmert haben

- Michelle Hinz
Lesezeit: 2 min

Sarah Ferguson (66) hat sich stets als engagierte Mutter präsentiert, die ihre beiden Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) in den Mittelpunkt ihres Lebens stellt. Doch Adelsexperte Andrew Lownie zeichnet in seinem Enthüllungsbuch "Entitled" jetzt ein ganz anderes Bild. Der royale Biograf berichtet gegenüber der Daily Mail, dass die 66-Jährige ihre Töchter in jungen Jahren oft Kindermädchen übergeben habe, "es sei denn, Fotografen waren anwesend". Bei öffentlichen Auftritten habe Sarah die Hände ihrer Kinder vor den Kameras ergriffen, um sie dann außerhalb der Sichtweite wieder an die Nanny zurückzugeben. Auch bei aufwendig inszenierten Fotoshootings mit dem Magazin Hello! sollen Betreuer direkt neben dem Set gewartet haben, um Beatrice und Eugenie nach jeder Aufnahme wegzutragen. "Es war komplett inszeniert von Anfang bis Ende", zitiert Andrew eine Quelle.

Andere Quellen wie die Autorin Madame Vasso kritisieren zudem, dass Sarah ihre damals noch kleinen Töchter für luxuriöse Reisen mit angeblichen Liebhabern aus der Schule genommen haben soll. So tauchten später Fotos aus Marokko und von der französischen Riviera auf, die Fergie mit US-Geschäftsmann Steve Wyatt oder Finanzberater John Bryan und den Mädchen zeigen – aufgenommen, obwohl sie zu der Zeit noch mit dem ehemaligen Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) verheiratet war. "Wenn es möglich war, nahm sie die Mädchen mit auf Reisen, weil sie glaubte, das sei gut, um neue Kulturen kennenzulernen und die Horizonte zu erweitern", so die Autorin. Gleichzeitig betonte Sarah in Interviews, etwa mit Harper's Bazaar, immer wieder, das Muttersein sei das Einzige, was sie im Leben "100 Prozent richtig" gemacht habe, und bezeichnete sich selbst als "globale Mutter".

Die Enthüllungen treffen die Familie zu einem besonders heiklen Zeitpunkt. Beatrice und Eugenie mussten in den vergangenen Wochen miterleben, wie ihre Eltern durch die Veröffentlichung der Akten rund um Jeffrey Epstein (†66) unter Druck geraten sind. Neben belastenden E-Mails wurde bekannt, dass Sarah ihre Töchter nur fünf Tage nach der Entlassung des verurteilten Sexualstraftäters aus dem Gefängnis zu einem Besuch bei ihm mitgenommen haben soll. Während ihre Eltern bereits ihre royalen Titel verloren haben, wurden Beatrice und Eugenie kürzlich von den Pferderennen Royal Ascot ausgeschlossen. Laut Insidern der Daily Mail stehen beide Schwestern zwar zu ihrer Mutter, sind aber "entsetzt" über die Enthüllungen: "Es ist ihnen extrem peinlich."

Die Herzogin von York besucht mit Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice das Dominion Theatre in London für "Beauty and the Beast", Mai 1997
Getty Images
Die Herzogin von York besucht mit Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice das Dominion Theatre in London für "Beauty and the Beast", Mai 1997
Edoardo Mapelli Mozzi, Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice nach dem Weihnachtsgottesdienst in Sandringham, Dezember 2025
Getty Images
Edoardo Mapelli Mozzi, Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice nach dem Weihnachtsgottesdienst in Sandringham, Dezember 2025
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
Imago
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
Was haltet ihr von den Vorwürfen, Sarah sei keine gute Mutter gewesen?