Kaum ist sie zurück, sorgt sie auch schon für den nächsten Skandal. Sinead O'Connor (49) verschwand am Wochenende plötzlich und die Polizei ging schon von einem möglichen Selbstmord aus. Erst im November schockierte die Sängerin ihre Fans mit einem offenen Abschiedsbrief im Netz und galt als suizidgefährdet. Doch gestern dann die Entwarnung. Die Polizei hatte sie unversehrt gefunden. Nun beschimpft sie ihren ersten Ehemann John Reynolds und den gemeinsamen Sohn und gibt ihnen die Schuld.

Sinéad O'Connor
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Sinéad O'Connor

"Sag' diesem Teufel von unserem Sohn, dass eine Person, die unter anderem unter Selbsmordzwang leidet, nicht manipulativ ist. Und dass er ein verf*ckter Chauvinist und Tyrann wie sein Großvater ist. Ihr habt mich alle verlassen, weil ich selbstmordgefährdet bin. Ihr F*tzen. Ihr habt mich zurückgelassen, um zu sterben", lautet Sineads harte Anklage gegen ihr Familie auf Facebook. Offenbar macht die "Nothing Compares 2 You"-Interpretin ihre Familie für ihren schlechten Zustand verantwortlich. Besonders von ihrem Sohn Jake scheint sie schwer enttäuscht worden zu sein: "Wenn ich es schaffen sollte, mich nicht umzubringen, dann wirst du alle Arztrechnungen bezahlen, weil du der Chef-Organisator meiner psychologischen und emotionalen Zerstörung bist."

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Mark Doyle / Splash News
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Doch eine verbale Attacke scheint Sinead nicht ausreichend Genugtuung zu verschaffen. Wie sie in ihrem Post noch erklärt, wolle sie die beiden Männer vor Gericht bringen: "Ich will Schaden sehen. Ich konnte nicht arbeiten, habe zwei Jahre lang nix verdient. Ich hatte wahnsinnige medizinische Kosten und ein enormes Trauma, weil ihr mich so gefoltert habt." Schon in ihrem damaligen Abschiedsbrief hatte ihre Familie für ihre schlechte Verfassung verantwortlich gemacht.

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