Jérôme Boateng (27) hat glücklicherweise gerade anderes zu tun, als sich über öffentliche Schlagzeilen aufzuregen - er bereitet sich schließlich emsig auf die Fußball-EM in Frankreich vor. Dennoch sorgte eine Äußerung in der Öffentlichkeit jetzt für große Bestürzung. Der AfD-Vize Alexander Gauland (75) hat den beliebten Weltmeister rassistisch beleidigt!

Getty Images

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende rief einen Aufschrei der Empörung hervor, als er in der F.A.S. über den Innenverteidiger von Bayern München sagte: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben." Eine heftige Beleidigung gegen einen jungen Mann, der in Berlin geboren und aufgewachsen ist und als Fußballspieler stolz sein Land präsentiert. Während Jérôme selbst sich bisher nicht zu dem Diss äußerte, reagierte der DFB prompt.

Oliver Bierhoff
WENN.com
Oliver Bierhoff

Präsident Reinhard Grindel (54) findet es "geschmacklos", dass Boateng und die Beliebtheit der gesamten Nationalmannschaft für "politische Parolen missbraucht" werden. Über den betroffenen Fußballer sagte er außerdem, er sei ein "herausragender Spieler und ein wunderbarer Mensch, der sich übrigens auch gesellschaftlich stark engagiert und für viele Jugendliche ein Vorbild ist". Und auch Oliver Bierhoff (48), der Manager der deutschen Elf, machte seinen Unmut deutlich: "Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir mit solchen Äußerungen konfrontiert werden. Sie bedürfen keiner weiteren Kommentierung, die Personen diskreditieren sich von alleine."

Jérôme Boateng mit seiner Tochter
ActionPress/Ben Queenborough/BPI/REX
Jérôme Boateng mit seiner Tochter

Jérôme Boateng hat allen Grund, solche fremdenfeindlichen Beleidigungen und Instrumentalisierungen seiner Person zu ignorieren. Denn bei ihm scheint es nicht nur sportlich, sondern auch privat super zu laufen: