Als Frontmann der international erfolgreichen Band US5 sang sich Jay Khan (34) in die Herzen der Zuhörer, vor allem die weiblichen Fans verfielen ihm scharenweise. Doch im Jahr 2009 sollte der Traum vom Dasein eines Popstars für ihn ein jähes Ende nehmen. In Jays Leben ging es mit dem Moment der Trennung bergab, er offenbarte nun, dass er sogar an Depressionen litt.

US5 und US 5
J. Carstensen / WENN
US5 und US 5

Der 34-Jährige kam mit den einschneidenden Veränderungen in seinem Leben nach der Auflösung seiner Musikgruppe nicht zurecht, wie er im Gespräch mit der Closer verriet. "Es war hart für mich, zu begreifen, dass es bei mir nicht wie bei einem Justin Timberlake lief, der nach dem Band-Ende von 'N SYNC fortwährend Musik machen konnte. Eben war ich noch Leadsänger einer weltweit erfolgreichen Band. Dann plötzlich ein Niemand. So was ist nicht einfach", erklärte Jay offen. Er sei nur noch zu Hause gewesen, habe viel geschlafen. Ein Gefühl der Nutzlosigkeit soll ihn belastet haben.

Jay Khan in einem Park in Berlin
Instagram / shadesofjay
Jay Khan in einem Park in Berlin

"Aber ehe ich begriff, dass ich mich in einer depressiven Identitätskrise befand, war ich mittendrin", erinnerte sich der gebürtige Londoner zurück. Jay dachte damals, dass die Teilnahme bei Ich bin ein Star - Holt mich hier raus ein Ausweg aus der hoffnungslos erscheinenden Situation sein könnte - doch er sollte sich getäuscht haben: "Ich hatte nicht die Stärke, das abzulehnen. Doch als ich rauskam und einen Shitstorm erntete, verfiel ich wieder in den gleichen Zustand wie vorher - nur schlimmer."

Jay Khan
Patrick Hoffmann/WENN.com
Jay Khan

Schließlich begab sich der Schönling in psychologische Behandlung, ging ein halbes Jahr lang regelmäßig zur Therapie. Wie seine letzten öffentlichen Auftritte vermuten lassen, scheint ihm die Verarbeitung seiner Ängste und Trostlosigkeit tatsächlich geholfen zu haben.

Zuletzt wurde vermutet, dass auch Sarah Nowak (25) etwas mit Jays gutem Gemütszustand zu tun haben könnte. Warum, erfahrt ihr im Clip.