Im April starb Prince (✝57) ganz plötzlich und unerwartet. Sein lebloser Körper wurde im Paisley Park Studio in Chanhassen gefunden. Eine spätere Obduktion ergab, dass der Ausnahmemusiker eine Überdosis Fentanyl eingenommen hatte. Er habe versehentlich zu viel von dem Schmerzmittel eingenommen. Dass Fentanyl durchaus süchtig machen kann, beweist nun eine gute Freundin von Prince. Die Soul- und Popsängerin Chaka Khan, die in den 1980er Jahren mit dem Hit "Ain't Nobody" Erfolge feierte, ließ sich nämlich jetzt in eine Entzugsklinik einweisen. Die Begründung: Sie habe Angst, wie Prince zu sterben.

Chaka Khan bei Face Forward’s 6th Annual Moulin Rouge inspired Gala
La Niece/WENN.com
Chaka Khan bei Face Forward’s 6th Annual Moulin Rouge inspired Gala

"Der tragische Tod von Prince hat uns zum Umdenken gebracht und dazu, unser Leben und unsere Prioritäten neu zu bewerten", erklärte die Sängerin in einem Statement an die US-Medien. Gemeinsam mit ihrer Schwester Taka Boom will sie gegen ihre Schmerzmittelsucht in einer Entzugsklinik ankämpfen. Deswegen musste Chaka Khan ihre Fans enttäuschen und einige Konzerte absagen, doch das sei für sie gerade lebenswichtig.

Chaka Khan am Flughafen Los Angeles
WENN.com
Chaka Khan am Flughafen Los Angeles

Chaka Khan war eine enge Freundin von Prince. Obwohl Prince an einer Überdosis starb, gilt sein Tod offiziell als Unfall. Er litt offenbar an einer Grippe, bei der das Medikament nicht selten verschrieben wird.

Prince, "Purple Rain"-Interpret
Todd Williamson/FilmMagic
Prince, "Purple Rain"-Interpret

Prince ist nicht der einzige große Star, der in diesem Jahr gestorben ist. Wie übel uns das Horror-Jahr 2016 bisher mitgespielt hat, könnt ihr euch im Clip am Ende des Artikels anschauen.