Diskuswerfer Christoph Harting hat bei den Olympischen Spielen 2016 eine Goldmedaille geholt! Er feierte sich selbst nach seinem Siegwurf und hielt stolz die deutsche Flagge in den Armen - doch für Interviews war der Olympiasieger bisher nicht bereit.

Christoph Harting, Olympia-Gewinner 2016 im Diskuswurf
Alexander Hassenstein/Getty Images
Christoph Harting, Olympia-Gewinner 2016 im Diskuswurf

Kurz nach der Siegerehrung schleppt sich der Sportler mies gelaunt zur Pressekonferenz und macht dabei seinen Standpunkt deutlich, erklärt, warum er zu keinen Gesprächen bereit sei: "Ich bin Sportler und verstehe mich auch als solcher. Ich bin kein PR-Mensch! Ich muss vor keinem von Ihnen gut dastehen und ehrlich gesagt ist mir das, was Sie von mir denken, auch vollkommen egal!"

Christoph Harting, Olympia-Gewinner 2016 im Diskurswurf
FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images
Christoph Harting, Olympia-Gewinner 2016 im Diskurswurf

Autsch! Ein klares Statement des Diskuswerfers, der für weitere Fragen nicht zur Verfügung steht. Für viele mag sein Verhalten arrogant wirken, doch er gebe keine Interviews, weil er bereits vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.

Christoph und Robert Harting, Diskurswerfer
FRANCK FIFE/AFP/Getty Images
Christoph und Robert Harting, Diskurswerfer

Christoph erklärt seine Wut damit, dass er zwei Stunden nach seinem Sieg immer noch nicht seine Familie erreicht habe, er fühle sich "hundeelend". Offenbar sind nur seine Liebsten diejenigen, mit denen er sich über seinen Sieg und seine Gefühle austauschen möchte. Immerhin war sein Bruder und Olympiasieger aus London, Robert Harting (31), vor Ort, der sich von der Tribüne aus für ihn freute.

Auch ein anderes Geschwisterpaar tritt bei Olympia in diesem Jahr an. Erfahrt im Video mehr über die Hahner-Twins.