Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen bedeutet für die Sportler eine jahrelange Vorbereitung, hartes Training und tägliche Entbehrungen. Auch die australische Hochspringerin Amy Pejkovic wollte sich den Olympia-Traum erfüllen und schon an den Spielen in London 2012 teilnehmen. Doch eine schreckliche Diagnose zerstörte dieses Ziel.

Amy Pejkovic bei Weltjugendmeisterschaften Bressanone, Italien im Jahr 2009
Michael Steele/Getty Images
Amy Pejkovic bei Weltjugendmeisterschaften Bressanone, Italien im Jahr 2009

Als Amy 19 Jahre alt war und mitten in den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in der englischen Hauptstadt steckte, wurde ein Tumor in ihrem Hirnstamm entdeckt. Die Wucherung musste sofort in einer komplizierten Operation entfernt werden, Amy fürchtete nicht nur um ihre Teilnahme am Turnier, sondern auch um ihr Leben. "Ich habe einfach da gesessen und für zehn Minuten nichts gesagt", erklärte die inzwischen 23-Jährige gegenüber der Daily Mail Australia. "Mein Herz war noch nie so gebrochen. Die Olympiade war zu diesem Zeitpunkt egal, ich fragte mich einfach nur: 'Werde ich das überleben?'", so die junge Sportlerin weiter.

Amy Pejkovic beim Hochsprung
Mark Dadswell/Getty Images
Amy Pejkovic beim Hochsprung

Neben dem Leistungssport arbeitet sie auch seit einigen Jahren als Model. Nach der OP, in der das Gewebe komplett entfernt werden konnte, begann ein Kampf wieder in die Normalität und zu vorigen sportlichen Leistungen zurückzukehren. "Es war extrem schwierig. Ich habe im Krankenhaus zehn Kilo verloren", beschrieb Amy die schwierige Situation. Für die Olympischen Spiele in Rio hat es nicht mehr gereicht. Doch die Australierin trainiert gerade in Arizona und wird alles geben, um 2020 in Tokio dabei zu sein.

Amy Pejkovic
Instagram / amypejkovic
Amy Pejkovic

Wie hart die Vorbereitung für den deutschen Turner Fabian Hambüchen (28) war, erfahrt ihr im folgenden Video.