Heute macht in den Medien die Nachricht die Runde, dass Ex-Musikproduzent Lou Pearlman im Alter von 62 Jahren im Gefängnis gestorben ist. Vor seinem tiefen Fall galt er in der Musikbranche als wahrer Mogul, castete und managte Boybands wie die Backstreet Boys *NSync, O-Town oder US5. Bei Lous einstigen Schützlingen lösen die News von seinem Tod gemischte Gefühle aus.

Musikproduzent Lou Pearlman und Sänger Aaron Cater
Getty Images
Musikproduzent Lou Pearlman und Sänger Aaron Cater

"Es heißt, das #LouPearlman gestorben ist. Er war vielleicht kein ehrlicher Geschäftsmann, aber ohne seinen Einfluss würde ich heute nicht das tun, was ich tue. RIP Lou", meldete sich *NSync-Mitglied Lance Bass (37) bei Twitter zu Wort, während sein Bandkollege Chris Kirkpatrick (44) schrieb: "Ich habe gerade ganz gemischte Gefühle, aber RIP Lou Pearlman." Aaron Carter (28), der kleine Bruder von Backstreet Boy Nick Carter (36), wurde zu Beginn seiner Karriere ebenfalls von Lou Pearlman unter die Fittiche genommen und reagierte so auf die Nachricht seines Ablebens: "#LouPearlman, mein alter Manager, starb im Gefängnis...RIP Lou, nicht der beste Geschäftsmann, aber er hat mich entdeckt. Karma gibt es wirklich." Und auch bei den deutschen Promis löste die Meldung eine Reaktion aus. "RIP Big Papa...Du warst immer nur gut zu mir. Ich danke dir dafür, dass du mir die Chance des Lebens gegeben hast. #loupearlman", postete Ex-US5-Star Jay Khan (34) bei Instagram.

Lance Bass bei der BELLA New York Cover Launch Party
Jeff Grossman/WENN.com
Lance Bass bei der BELLA New York Cover Launch Party

Wegen Betrugs, Geldwäsche, Verschwörung und Falschaussage war Lou Pearlman 2008 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zuvor hatten fast alle von ihm gegründeten Boybands bereits Klagen wegen falscher Darstellung in der Öffentlichkeit und Betrugs angestrebt. Außerdem wurden 2007 auch Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Lou Pearlman laut. Es ist also verständlich, dass sein Tod nun gemischte Reaktionen hervorruft.

Jay Khan, Ex-US5-Star
Patrick Hoffmann/WENN.com
Jay Khan, Ex-US5-Star