Auch heute ist es wieder ein harter Prozess-Tag für Gina-Lisa Lohfink (29). Seit mehreren Jahren schon laufen verschiedene Gerichtsverfahren wegen ihrer mutmaßlichen Vergewaltigung und Sex-Tapes von ihr. Einer der vermeintlichen Täter macht sich nun offenbar im Verhandlungssaal über die Blondine lustig. Und nun bestärkt eine Gutachter-Aussage auch noch die Argumente der Gegenseite.

Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten

Gina-Lisa gab an, dass die beiden Männer, die sich an ihr vergangen haben sollen, sie mit K.o-Tropfen gefügig gemacht hätten. Gutachter Torsten Binschek-Domaß erklärte vor Gericht jetzt aber, dass der Einsatz mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Die ehemalige Germany's next Topmodel-Kandidatin sei in der umstrittenen Nacht wach, ansprechbar und orientiert gewesen. Das ergebe sich aus den Videofilmen, die in der Sexnacht gemacht wurden. Unter der Wirkung dieser Mittel könne man keine Pizza bestellen und mit der Managerin telefonieren, wie es Gina-Lisa aber wohl getan hat.

Gina-Lisa Lohfink bei der Feier zum 80. Jubiläum von Langnese in Hamburg
Schultz-Coulon/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink bei der Feier zum 80. Jubiläum von Langnese in Hamburg

Die Aussage könnte nun nachteilige Folgen für sie im Prozess haben. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten stellte ein Urteil noch im Laufe des heutigen Tages in Aussicht.

Gina-Lisa bei der 59th Movie Meets Media
Andreas Rentz / Getty Images
Gina-Lisa bei der 59th Movie Meets Media

Erfahrt im Video, warum Gina-Lisa durch die Verhandlung nun einen anderen Job los sein könnte.