Es scheint beinahe so, als würde Disney aus den Negativ-Schlagzeilen nicht mehr herauskommen. Im Juni schockierte der Fall des zweijährigen Lane Graves die ganze Welt. Er wurde in einer Hotelanlage auf dem Gelände des Walt Disney Resorts in Orlando im US-Bundesstaat Florida von einem Alligator geschnappt und getötet. Nun erhebt ein Disneyland-Besucher erneut schwere Vorwürfe und verklagt das Unternehmen: Er sei im Pool des Resorts von einer giftigen Schlange gebissen worden!

Lane Graves, wurde im Disney Resort in Orlando von einem Alligator getötet
Splash News
Lane Graves, wurde im Disney Resort in Orlando von einem Alligator getötet

Wie der amerikanische Online-Dienst TMZ berichtet, sei Michael Barth bereits im Juli 2013 von der Schlange angegriffen worden. Der Mann sei gerade in einem Swimmingpool der Hotelanlage geschwommen, als das gefährliche Tier auftauchte. Da kein Mitarbeiter in Sicht gewesen sei, habe er versucht, ein Handtuch auf das Reptil zu werfen, um eine Attacke auf die anderen Besucher zu verhindern. Dabei sei er in den rechten Daumen gebissen worden, berichtet Barth.

Disney World Resort in Orlando
Joe Raedle / Staff (Getty)
Disney World Resort in Orlando

Der Mann soll fünf Tage auf der Intensivstation gelegen haben, vollgepumpt mit Gegenmitteln, um das starke Gift der Schlange zu neutralisieren. Bis heute habe er ein Taubheitsgefühl in seiner rechten Hand und könne diese nur sehr eingeschränkt benutzen. Nach dem Alligator-Angriff auf den kleinen Lane Graves wurden Hinweis-Schilder aufgestellt, die neben Alligatoren auch vor Schlangen warnen. Für Michael Barth kam diese Warnung jedoch zu spät. In einem Prozess wird sein Fall nun geklärt werden müssen.

Strandabschnitt im Disney-Resort, an dem die Alligatorattacke geschah
Getty Images
Strandabschnitt im Disney-Resort, an dem die Alligatorattacke geschah

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