Sydney Sweeney schwärmt von Brad Pitts Herzlichkeit am Set
Sydney Sweeney (28) erinnert sich an einen unscheinbaren, aber prägenden Moment am Set von Quentin Tarantinos "Once Upon a Time in Hollywood". Beim Dreh des 2019 erschienenen Films beobachtete die Schauspielerin in Los Angeles, wie Brad Pitt (62) sich viel Zeit für die Crew nahm. Im Gespräch mit Cosmopolitan für die "Love Issue" 2026 schildert Sydney, wie sie diese Geste beeindruckte und sie ihr eigenes Verhalten am Set schärfte. "Ich erinnere mich, wie Brad Pitt am Set saß und mit der Transpo-Abteilung abhing", sagte sie. "Ich habe das absolut geliebt, und ich dachte mir: 'Ja, du musst jeden in deinem Leben respektieren'." Der Moment, so Sydney, wurde für sie zum leisen Leitfaden, wie man mit Menschen am Arbeitsplatz umgeht.
Im Interview betont die "Christy"-Darstellerin, dass dieser Eindruck zu einem ihrer Grundsätze passt: "Ich bin immer mit Liebe vorangegangen. Ich habe immer geglaubt, dass Liebe in jeder Form Liebe ist. Du solltest zu jedem, den du triffst, freundlich sein." Sydney spielte in Tarantinos Film die Manson-Anhängerin Snake, während Brad als Stuntman Cliff Booth an der Seite von Leonardo DiCaprio (51) zu sehen war. Im selben Jahr legte Sydney mit Euphoria nach und wurde mit ihrer Rolle als Cassie Howard schlagartig einem großen Publikum bekannt. Gleichzeitig, erzählte sie Cosmopolitan, begann damit auch eine Phase, in der Außenstehende ihre Person mit den Entscheidungen ihrer Figuren verwechselten: "Es ist nicht angenehm, wenn Leute dir Dinge zuschreiben, die nicht mit dir übereinstimmen", sagte sie. Sie wünsche sich, die Erzählung, sie sei eine "hasserfüllte Person", hinter sich zu lassen.
Abseits der Set-Erinnerung zeichnet sich bei Sydney ein Bild von jemandem, der Nähe im Arbeitsalltag schätzt und kleine Gesten groß werden lässt. Wer sie privat kennt, beschreibt eine Schauspielerin, die zwischen Projekten gerne bei Familie und Freunden Kraft sammelt und enge Beziehungen pflegt. Rituale vor wichtigen Drehtagen, gemeinsame Mahlzeiten mit Crew-Mitgliedern und der Versuch, Namen und Gesichter nicht zu vergessen, sind ihr wichtig. Bei Brad bleibt vielen aus dem Umfeld im Gedächtnis, dass er abseits des Rampenlichts den persönlichen Austausch sucht, höflich grüßt und Gespräche nicht abkürzt, nur weil die nächste Szene wartet. Solche Momente, fernab vom Roten Teppich, scheinen es zu sein, die bei Kolleginnen wie Sydney nachhallen – und die Atmosphäre am Set ein bisschen wärmer machen.









