Im Januar 2015 wurde Bobbi Kristina (✝22), genau wie ihre Mutter Whitney Houston (✝48) knapp drei Jahre zuvor, leblos und mit einem Mix aus Drogen, Alkohol und Morphinen im Blut in der Badewanne gefunden. Ein halbes Jahr später verstarb die junge Frau in einem Hospiz.

Der daraufhin entfachte Streit um die Schuldfrage zwischen der Familie des Opfers und Nick Gordon - Bobbis langjährigem Freund - erlebt nun einen neuen tragischen Höhepunkt. Ein Zivilgericht in Fulton County, Georgia, hat Nick als "juristisch verantwortlich" für den Tod erklärt, weil er zum Gerichtstermin nicht erschienen war. Das berichtet das Nachrichtenportal TMZ.

Der Richterspruch entspreche voll und ganz dem Empfinden von Bobbis Familie, erklärt der Anwalt. Browns Nachlassverwalter hatte Nick der widerrechtlichen Tötung beschuldigt und ihn damit zivilrechtlich mitverantwortlich gemacht. Die Verurteilung aufgrund seines Nichterscheinens erfolgte somit nicht auf Anklage eines Verbrechens und hat zunächst keine strafrechtlichen Folgen, sondern "lediglich" finanzielle.

Es werde in einer späteren Anhörung zu klären sein, wie viel Schadensersatz den Erben von Bobbi Kristina zugesprochen wird. Derzeit stehe eine Summe von 50 Millionen Dollar im Raum.

Whitney Houston, Bobby Brown und Bobbi Kristina im Jahr 1998Lucy Nicholson / Getty Images
Whitney Houston, Bobby Brown und Bobbi Kristina im Jahr 1998
Nick Gordon und Bobbi Kristina BrownFrazer Harrison/Getty Images
Nick Gordon und Bobbi Kristina Brown
Bobbi Kristina und Nick GordonGetty Images
Bobbi Kristina und Nick Gordon


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