Wegen Steuerhinterziehung ging es für Prinz Marcus von Anhalt (49) vom Promi Big Brother-Haus direkt vors Gericht. Jetzt hat der Richter seine Entscheidung getroffen und verurteilt den Adoptivsohn von Frédéric von Anhalt (73) erneut zu einer Haftstrafe.

Prinz Marcus von Anhalt im Gerichtssaal
ActionPress / Roik,Mateusz
Prinz Marcus von Anhalt im Gerichtssaal

Zwei Jahre saß der Protz-Prinz bereits in Untersuchungshaft. Dem 49-Jährigen wurde vorgeworfen, Luxusautos unberechtigt von der Steuer abgesetzt und so 800.000 Euro hinterzogen zu haben. Ein Vorwurf, gegen den er sich stets wehrt – vergebens. Auch im zweiten Prozess wird Marcus für schuldig befunden, berichtet die Augsburger Allgemeine. Das Landgericht Augsburg verurteilt ihn somit zum wiederholten Male zu einer Haftstrafe.

Prinz Marcus von Anhalt im Augsburger Gericht
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Prinz Marcus von Anhalt im Augsburger Gericht

Dieses Mal fällt das Urteil, wie erwartet, etwas milder aus. Das Strafmaß wurde von vier auf drei Jahre verkürzt. Ob der ehemalige Zuhälter jedoch tatsächlich noch einmal ins Gefängnis muss, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Durch die zwei Jahre in U-Haft, hat der Rotlicht-Royal bereits zwei Drittel seiner Strafe verbüßt, der Rest kann zur Bewährung ausgesetzt werden. Hierfür muss er mit seinem Anwalt den formellen Weg über die Strafvollstreckung gehen. Sein Anwalt ist sich über den positiven Ausgang in dieser Sache sicher.

Prinz Marcus von Anhalt bei seiner Anhörung
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Prinz Marcus von Anhalt bei seiner Anhörung

Auch ein anderer Promi hat aktuell einige Probleme mit dem Gesetz. Mehr dazu erfahrt ihr im Clip.