Zu unpatriotisch für das amerikanische Radio? Das scheint eine US-Radiostation der Queen of Pop, Sängerin Madonna (58), jetzt vorzuwerfen. Der Grund: Ihre aktuellen Aussagen auf dem Women's March on Washington. Ihre Rede bei dem feministischen Protest verärgerte die Verantwortlichen von HITS 105 so sehr, dass sie die Musik der "Like A Virgin"-Interpretin nicht mehr spielen wollen.

"Es fühlt sich einfach falsch an, wenn wir Madonnas Songs spielen und ihr Lizenzgebühren zahlen, wenn die Künstlerin unamerikanische Gesinnung gezeigt hat", erklärt der Sender seine Entscheidung gegenüber Billboard. Dieser radikale Entschluss sei auf Madonnas wutentbrannte Aussagen bei dem friedlichen Protest in Washington zurückzuführen. Dort ließ sie verlauten: "Ich bin wütend. Ja, ich bin empört. Ja, ich habe schrecklich oft darüber nachgedacht, das Weiße Haus zu sprengen. Aber ich weiß, dass das nichts ändern wird."

Nachdem dieser Satz in den amerikanischen Medien für viel Aufruhr sorgte, klärte Madonna via Instagram auf: "Ich bin kein gewalttätiger Mensch, ich will eine Revolution der Liebe starten." Auf den Boykott des Radiosenders hat die "American Pie"-Sängerin bisher allerdings noch nicht reagiert. Mehr News aus Hollywood gibt es im Clip.

Madonna beim NBA Playoff 1993
Jonathan Daniel / Freier Fotograf
Madonna beim NBA Playoff 1993
Madonna, Sängerin
Stephen Lovekin/Getty Images
Madonna, Sängerin
Britney Spears und Madonna bei den MTV VMAs 2003
Scott Gries/Getty Images
Britney Spears und Madonna bei den MTV VMAs 2003


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