Ein Abendessen mit dem Präsidenten, das wäre doch was, oder Richard Gere? Wohl eher nicht. Der 67-Jährige war eigentlich zur diesjährigen Berlinale gekommen, um seinen neuen Film "The Dinner" zu promoten – nutzte die Aufmerksamkeit dann aber auch noch, um seiner Antipathie gegen das neue US-Staatsoberhaupt Donald Trump (70) Luft zu machen.

Regisseur Oren Moverman, Schauspeiler Richard Gere, Laura Linney und Steve Coogan
Pascal Le Segretain/Getty Images
Regisseur Oren Moverman, Schauspeiler Richard Gere, Laura Linney und Steve Coogan

Auf die Frage eines Reporters, wen der Schauspieler noch zu einem Dinner mit sich und Donald Trump einladen würde, hatte der Hollywood-Star eine mehr als eindeutige Antwort. "Ich wäre bei diesem Dinner nicht dabei, sorry", erklärt er mit einem verschmitzten Grinsen. Die Journalisten im Saal konnten sich Gelächter ebenfalls nicht verkneifen. Da ist jemand gar kein Fan der neuen US-Regierung! Warum, erklärt der Pretty Woman-Darsteller bereitwillig. Trump sei ein politischer Führer, der Angst schüren und dazu beigetragen würde, dass viele Menschen Flüchtlinge mit Terroristen gleichsetzten. "Ein Flüchtling war mal jemand, für den wir Empathie empfunden haben, jemand dem wir helfen wollten. Jetzt haben wir Angst vor ihnen. Das ist das größte Verbrechen überhaupt", begründet er seine Dinner-Abfuhr an Donald.

Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten
Pool/Getty Images
Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten

Mit nach Berlin brachte der Golden Globe-Preisträger seine 34 Jahre jüngere Freundin Alejandra Silva. 2016 ließ er sich nach 14 Ehejahren von Schauspielerin Carey Lowell (56) scheiden.

Alejandra Silva und Richard Gere bei "The Dinner"-Premiere im Rahmen der Berlinale 2017
Pascal Le Segretain/Getty Images
Alejandra Silva und Richard Gere bei "The Dinner"-Premiere im Rahmen der Berlinale 2017