Kein Deal: Blake Lively und Justin Baldoni bald vor Gericht?
Blake Lively (38) und Justin Baldoni (42) haben ihren Versuch, den explosiven Rechtsstreit außergerichtlich beizulegen, vorerst an die Wand gefahren: Bei einem vom Gericht angeordneten Vergleichstermin im Daniel Patrick Moynihan Courthouse in Manhattan konnten sich die ehemaligen It Ends With Us-Co-Stars am Mittwoch nicht einigen, wie unter anderem Deadline berichtet. Während Blake allein im Gericht erschien, wurde Justin von seiner Frau begleitet. Nach stundenlangen Gesprächen hinter verschlossenen Türen mit Magistratsrichterin Sarah L. Cave erklärte Justins Anwalt Bryan Freedman vor Journalisten, die Verhandlungen seien "erfolglos" geblieben. Damit rückt der Zivilprozess, der am 18. Mai vor Richter Lewis Liman und einer Jury starten soll, wieder in den Fokus.
Im Kern des Verfahrens stehen Blakes Vorwürfe sexueller Belästigung am Set der Romanverfilmung "It Ends With Us" sowie eine angeblich gezielt orchestrierte Schmutzkampagne im Netz, die nach Ende der Dreharbeiten gegen sie gefahren worden sein soll. Blake reichte ihre Klage im Dezember 2024 ein und fordert inzwischen rund 200 Millionen Dollar (umgerechnet 169.577.751 Euro) Schadensersatz von Justin und seinem Umfeld. Der Regisseur wies die Anschuldigungen zurück und hatte im Gegenzug Blake und die New York Times verklagt – diese Klage wurde jedoch im Juni 2025 abgewiesen. Blakes Anwälte betonten gegenüber dem Magazin Us Weekly, ihre Mandantin habe "gegen einen milliardenschwer finanzierten Versuch" standgehalten, sie und ihre Familie mundtot zu machen. Bryan erklärte für Justin, seine Mandanten seien "tief dankbar" für die Unterstützung und vertrauten darauf, dass "die Wahrheit letztlich siegen" werde.
Erst vor rund zwei Wochen sorgte eine veröffentlichte Sprachnachricht von Blake an Justin für neue Diskussionen. In der Aufnahme sprach die Schauspielerin offen über ihren damaligen Stress nach der Geburt ihres vierten Kindes und den Druck am Set. "Gleichzeitig jeden einzelnen Tag den ganzen Tag am Set zu sein – da denke ich mir nur: 'Was habe ich mir dabei gedacht?'", heißt es in dem Mitschnitt, den Fox News Digital publik machte. Anwälte wie Tre Lovell werteten die Nachricht nicht als Beweis im Sinne der Anklage, sondern sahen darin eher einen Hinweis darauf, dass Blake kreative Kontrolle wünschte.







