Es war eine Horrormeldung für alle Musikfans: Linkin Park-Sänger Chester Bennington (✝41) soll sich am Mittwoch auf seinem Anwesen erhängt haben. Dass der Rocker unter gesundheitlichen Problemen litt, war seinen Fans nicht unbekannt: Depressionen und Suchtprobleme quälten ihn seit Jahren. Erst im März sprach er ganz offen über seine Krankheiten und Depressionen – und gab sich noch sehr optimistisch.

Er habe 2015 eine Art Burn-out gehabt, verriet er Bild – allerdings nicht, weil er sich müde gefühlt habe. "Ich hatte einfach die Schnauze voll von der Welt. Ich wollte nichts mehr machen, wollte niemanden sehen. Einmal habe ich meinem Therapeuten gesagt, dass ich nichts mehr hören kann. Ich war sogar soweit zu sagen, dass ich kein Mensch mehr sein wollte", sagte Chester. Auch 2016 habe es immer wieder Momente gegeben, in denen er aufgeben wollte, doch seine kämpferische Seite wolle das einfach nicht zulassen.

Bereits 2006 hatte der Linkin-Park-Frontmann mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Neun Jahre später der Trink-Rückfall, nachdem er sich den Fuß brach und schwere Verluste verkraften musste: "Das alles löste in mir sowas wie eine Depression aus. Einer unserer besten Freunde starb an Krebs. Mein Stiefvater überlebte den Krebs auch nicht."

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Linkin Park, Oktober 2017
Getty Images
Linkin Park, Oktober 2017
Chester Bennington, ehemaliger Linkin Park-Frontmann
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Chester Bennington, ehemaliger Linkin Park-Frontmann


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