Sie hatten nur noch drei Wochen bis zu ihrem Abschied. Als Schauspielerin Jessica Schwarz (40) Ende 2016 von der Krebsdiagnose ihres Vaters erfuhr, konnte sie nicht ahnen, wie wenig gemeinsame Zeit ihnen bleiben sollte. Nach seinem Tod im Januar spricht sie jetzt über die letzten Wochen.

"Am Anfang war ich sehr naiv und habe das Ausmaß völlig unterschätzt. Als ich dann in der zweiten Woche zu ihm geflogen bin, wurde mir immer klarer, dass es wirklich schlecht aussieht", erinnert sich Jessica im Interview mit Bild. Die Hoffnung auf Heilung hatte sie trotzdem nie aufgegeben – die Schauspielerin tat damals alles, um ihrem Vater zu helfen: "Ich habe Alternativ-Mediziner kontaktiert, habe viel recherchiert. Ich habe die Augen zugemacht, weil man es wahrscheinlich in diesen Momenten nicht wahrhaben will, dass das Leben endlich ist."

Trotzdem ist Jessica froh, dass sie Abschied nehmen konnte. Denn diese intensive gemeinsame Zeit kann ihr keiner nehmen. Die gebürtige Hessin hatte eine ganz besondere Verbindung zu dem 67-Jährigen. Die spürt Jessica auch sechs Monate nach dem Tod ihres Papas: "Mein Vater ist nicht weg. Er ist noch gegenwärtig, irgendwie noch greifbar im spirituellen Sinne. Ich kann ihn nur nicht mehr hören."

Matthias Schweighöfer bei der Premiere der zweiten Staffel von "You Are Wanted"
Getty Images
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Jessica Schwarz, Schauspielerin
Pascal Le Segretain/GettyImages
Jessica Schwarz, Schauspielerin
Karoline Herfurth bei den Lola-Awards im April 2018
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Klar! Der Tod gehört schließlich zum Leben und vielleicht macht sie anderen damit Mut.


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