2010 war Jörg Kachelmann (59) vorgeworfen worden, seine langjährige Geliebte mit einem Messer bedroht und sie missbraucht zu haben. Nach dem Freispruch des Wettermoderators im Jahr 2011 behauptete die Mannheimer Staatsanwaltschaft in einer Presseerklärung, dass sich am angeblichen Tatmesser DNA-Spuren des mittlerweile 59-Jährigen befänden. Jörg hat jetzt einen Erfolg vor Gericht erzielt, denn diese Aussage darf nicht mehr verbreitet werden!

Nach einer zunächst gescheiterten außergerichtlichen Einigung hatte sich der Schweizer mit einer Unterlassungsklage gegen das Bundesland Baden-Württemberg gewehrt und bekam nun Recht zugesprochen. In einer Mitteilung, die er auf Twitter veröffentlichte, heißt es zur Begründung: "Die Äußerung sei unwahr und daher rechtswidrig und verletzte den Kläger in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht." Die Mannheimer Staatsanwaltschaft habe sich verbindlich dazu verpflichtet, diese Erklärung zukünftig nicht zu wiederholen. Der Rechtsstreit sei dadurch erledigt. Der Meteorologe freute sich über diese Entscheidung, die ihm jetzt Vertrauen in die Justiz zurückgebe.

Für Jörg ist das nicht der erste Sieg vor Gericht: 2016 hatte er vom Springer Verlag 513.000 Euro Schadensersatz bekommen. Seine Ex-Geliebte hatte ihm 7.000 Euro für Gutachten zahlen müssen, die das TV-Gesicht für die Gerichtsverhandlung in Auftrag gegeben hatte und mit denen er schließlich seine Unschuld nachweisen konnte.

Jörg Kachelmann während eines Pressetermins der TV-Sendung "Kachelmannwetter"Hannes Magerstaedt/Getty Images
Jörg Kachelmann während eines Pressetermins der TV-Sendung "Kachelmannwetter"
Jörg Kachelmann vor dem Mannheimer Gericht 2011Ralph Orlowski/Getty Images
Jörg Kachelmann vor dem Mannheimer Gericht 2011
Jörg Kachelmann in Mannheim 2010Daniel Roland/AFP/Getty Images
Jörg Kachelmann in Mannheim 2010


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