2009 nahm sich Nationalfußballer Robert Enke (✝) das Leben. Er verlor den jahrelangen Kampf gegen seine Depression. Der damals 32-Jährige hinterließ seine Ehefrau Teresa Enke und Adoptivtochter Leila. Heute wäre der Torwart 40 Jahre alt geworden. Anlässlich seines achten Todestags im November veröffentlichte seine Witwe nun rührende Zeilen über den Sportler.

Nach seinem Suizid gründete Teresa Enke die Robert-Enke-Stiftung, um über die Erkrankung ihres verstorbenen Mannes aufzuklären. Das hätte auch Robert (✝32) nach seiner Profi-Karriere machen wollen, wie die 41-Jährige nun auf robert-enke-stiftung.de schreibt: "Wie gerne hätte er wohl selbst die Arbeit einer Robert-Enke-Stiftung mit Leben gefüllt? Denn schließlich war es sein Wunsch, nach der Karriere offen über seine Depressionen zu sprechen, für die er ungeheure Kraft aufwandte, um sie geheim zu halten." Robert bleibe als Botschafter, um die tückische Krankheit zu enttabuisieren.

Teresa beendet den Text mit einem schönen Gedanken. Wie hätte Robert seinen 40. wohl am liebsten verbracht? "Den heutigen Tag würde Robbi gelassen, mit einem Glas Vinho Verde in der Hand auf einer Luftmatratze im Pool unseres Hauses in Portugal ausklingen lassen", schreibt sie. Heute ist die Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung wieder verheiratet. Wer ihr neuer Partner ist, ist nicht bekannt.

Teresa Enke während einer Pressekonferenz 2016 in HannoverGetty Images
Teresa Enke während einer Pressekonferenz 2016 in Hannover
Die Hannover-96-Mitglieder beim Gedenkgottesdienst für Robert Enke 2009Sean Gallup/GettyImages
Die Hannover-96-Mitglieder beim Gedenkgottesdienst für Robert Enke 2009
Robert EnkeBryn Lennon/GettyImages
Robert Enke


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