Dieser Kicker hat es geschafft. Unentschuldigtes Fernbleiben vom Training und anschließende Suspendierung – all das hat sich für Ousmane Dembélé (20) offenbar gelohnt. Er kann nach langem Kräftemessen der Vereinsbosse nun endlich wie gewünscht von Borussia Dortmund zum FC Barcelona wechseln. Damit wird er nach Neymar Jr. (25) zum zweitteuersten Transfer der Welt.

Laut Bild ist entschieden: Ousmane geht für eine unglaubliche Ablösesumme von 120 Millionen Euro zu Barca. Neben dieser Sofortzahlung können die Dortmunder noch mit bis zu maximal 30 Millionen Euro Bonuszahlungen rechnen und hätten dann ihre ursprünglich geforderte Summe von 150 Euro zusammen. Ein wahrer Coup für den BVB, der den offensiven Spieler im vergangenen Jahr für nun fast lächerlich wirkende 15 Millionen Euro von Stade Rennes geholt hatte. 120 Millionen Euro Ablöse – und trotzdem steht der 20-Jährige nicht an der Spitze der Transfer-Rangliste. Auf dem Thron hat Anfang August Brasilien-Star Neymar Platz genommen. Für unfassbare 222 Millionen wechselte er von Barcelona zu Paris Saint-Germain. Weltfußballer Cristiano Ronaldo (32) schafft es mit einer Ablöse von 94 Millionen Euro übrigens "nur" auf Platz fünf des Rankings der teuersten Kicker.

Ousmane Dembélé hatte in den vergangenen Wochen wahrlich für Schlagzeilen gesorgt. In Dortmund galt er kurzzeitig als vermisst, weil er nicht zum Training erschienen und nicht zu erreichen war. Schnell stellte sich heraus, dass jegliche Sorge um den "Verschollenen" unbegründet gewesen war: Er war einfach nur in einen Spielstreik getreten, weil sein gewünschter Wechsel zu dem Zeitpunkt noch nicht unter Dach und Fach war. Nach anschließender Suspendierung hat Ousmane nun sein Ziel erreicht.

Neymar bei einem Spiel seines Vereins Paris Saint-GermainThomas Samson / Getty Images
Neymar bei einem Spiel seines Vereins Paris Saint-Germain
Ousmane Dembélé, BVB-StarFranck Fife / Getty Images
Ousmane Dembélé, BVB-Star
Fußballer Ousmane Dembélé beim Freundschaftsspiel gegen Sunderland 2016Deniz Calagan / Getty Images
Fußballer Ousmane Dembélé beim Freundschaftsspiel gegen Sunderland 2016
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