"Wir glauben nicht, dass eine Ärztin so aussehen würde." Vor ihrem Durchbruch bei der Erfolgsserie Mad Men hat Schauspielerin Christina Hendricks (42) laut eigener Aussage viele Rollen wegen ihrer Rundungen nicht bekommen. Doch sie steht zu ihrer Figur und fordert eine breitere Palette von Body-Typen im Fernsehen.

In der Vergangenheit musste sich Christina häufig für ihr Aussehen rechtfertigen. Viele zweifelten an der Echtheit ihrer XXL-Brüste und ein Model-Agent wollte ihr die roten Haare ausreden. Nun spricht sie öffentlich über ihre Figur, wegen der sie viele Rollen nicht bekommen haben soll. Im Interview mit The Times erzählt sie von Castings, bei denen sie richtig gut gewesen sei, dann aber eine Absage bekommen habe, weil die Agenten der Meinung gewesen seien, dass eine Ärztin oder Polizistin nicht so aussehen würde wie sie. Sie fordert: "Es sollte eine Million verschiedener Körpertypen im Fernsehen geben. Es ist empörend, dass es nicht so ist. Es ist empörend, dass wir über so etwas überhaupt noch sprechen müssen." Mit ihrer Rolle in "Mad Men" kamen auch endlich auch andere tolle Angebote. Früher sei ihr von Castingagenten immer geraten worden, abzunehmen, und nun würden die Menschen plötzlich ihre Figur feiern. "Irgendwie denke ich: Oh, danke! Danke, dass ihr mich ich selbst sein lasst."

Die Schauspielerin macht auch keinen Hehl daraus, wie die Extra-Pfunde zustande gekommen sind. In The Sun berichtete sie, dass sie als junges Model nach Italien gekommen sei und dort durch leckere Pasta und Cappuccinos knapp sieben Kilo zugenommen habe. "Ich liebte es, wie sich dadurch mein Aussehen verändert hat. Ich sah einfach viel weiblicher und heißer aus." Sie habe sich einfach wunderschön gefühlt und daher nie versucht, das Gewicht zu verlieren.

Christina Hendricks, SchauspielerinSplash News
Christina Hendricks, Schauspielerin
"Mad Men"-Cast bei den 62. Emmy Awards im Jahr 2010Jason Merritt/Getty Images
"Mad Men"-Cast bei den 62. Emmy Awards im Jahr 2010
Christina Hendricks bei einem Event des "UCLA Institute of the Environment and Sustainability"Frazer Harrison/Getty Images
Christina Hendricks bei einem Event des "UCLA Institute of the Environment and Sustainability"
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Ja! Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es in anderen Jobs ähnlich ist.
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Nein, es wird sicher ausschließlich nach Talent entschieden.


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