In der Nacht zum 28. Februar ist Kevin Großkreutz (29) in eine Schlägerei geraten und hat sich eine Platzwunde am Hinterkopf zugezogen, mit der er ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Wie sich später herausstellte, waren die Prügelgegner des Ex-Nationalspielers noch minderjährig. Am Stuttgarter Amtsgericht hat gerade der Prozess gegen die zwei jungen Männer begonnen.

Beide Angeklagten legten zu Beginn des Verfahrens über ihre Anwälte Geständnisse ab und entschuldigten sich für die Tat bei dem Weltmeister, wie Bild berichtete. Der konnte die versöhnlichen Worte allerdings nicht live mit anhören, denn der Profisportler war zu der Anhörung gar nicht erschienen! Kevin könne aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Verhandlung teilnehmen, heißt es in einem Attest, dass an das Gericht gefaxt wurde.

Wegen dieses Vorfalls wurde der Fußballer von seinem damaligen Verein, dem VFB-Stuttgart, entlassen. Kevin war mit Juniorenspielern in der baden-württembergischen Hauptstadt unterwegs, als es vor einem Bordell zu der handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sei. Im Streit soll einer der Angeklagten den jetzigen Darmstadt-Kicker niedergeschlagen haben und der andere habe ihm daraufhin ins Gesicht getreten. Da die Jugendlichen bereits vorbestraft sein sollen, könnten ihnen nun mehrjährige Gefängnisstrafen drohen.

Kevin Großkreutz, WM-Heldfischkreutz / Instagram
Kevin Großkreutz, WM-Held
Kevin Großkreutz, Fußball-WeltmeisterLaurence Griffiths / Getty Images
Kevin Großkreutz, Fußball-Weltmeister
Kevin Großkreutz mit seiner TochterInstagram / fischkreutz
Kevin Großkreutz mit seiner Tochter


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