Der Sex-Skandal um Harvey Weinstein (65) schockte Hollywood, nun steht der nächste übergriffige Regisseur im Fokus: James Toback (72). Obwohl "Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gunn (47) jahrelang vor seinem Kollegen warnte, soll dieser zahlreiche Frauen sexuell belästigt haben – mittlerweile haben sich über 200 vermeintliche Opfer gemeldet. Nun hat ein weiteres seine Stimme erhoben: Auch Schauspielerin Rachel McAdams (38) soll von James Toback belästigt worden sein.

Der "Doctor Strange"-Star erzählte Vanity Fair von dem Vorfall: Die damals 21-Jährige habe Toback an einer Schauspielschule getroffen. Wie viele andere seiner späteren Opfer ermutigte er auch Rachel, sich bei ihm um eine Rolle zu bewerben. In seinem Hotelzimmer sollten die beiden gemeinsam proben. Dort habe Toback das Gespräch schnell auf Sex gelenkt: "Weißt du, ich muss dir das einfach sagen. Ich habe heute schon mehrfach masturbiert und dabei an dich gedacht." Nach einigen intimen Fragen, wie weit Rachel als Schauspielerin gehen würde, sei Toback im Bad verschwunden. Danach habe er gesagt: "Ich habe gerade wieder in Gedanken an dich masturbiert. Zeigst du mir deine Schamhaare?"

Die "Wie ein einziger Tag"-Darstellerin habe sich entschuldigt und sei gegangen. Genau wie viele andere der Belästigungs- und Vergewaltigungsopfer habe sie aus Scham all die Jahre geschwiegen. Nachdem 38 von James Tobacks Opfern ihr Schweigen gebrochen hatten, hat nun auch Rachel den Mut gefunden, über ihre Geschichte zu sprechen.

James Toback und Alc Baldwin bei der "Seduced and Abandoned"-Premiere in New YorkWENN
James Toback und Alc Baldwin bei der "Seduced and Abandoned"-Premiere in New York
Rachel McAdams bei der "Doctor Strange"-PremiereFrederic J. Brown/AFP/Getty Images
Rachel McAdams bei der "Doctor Strange"-Premiere
James Toback beim 74. Filmfestival in VenedigFilippo Monteforte/AFP/Getty Images
James Toback beim 74. Filmfestival in Venedig


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