Nach dem Sex-Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein (65) steht jetzt auch eine andere Hollywood-Größe in der Kritik. Auch Regisseur James Toback (72) wird sexuelle Belästigung vorgeworfen. Mittlerweile behaupten bereits über 200 Frauen, Opfer des 72-Jährigen geworden zu sein. Jetzt sagte Star-Regisseur James Gunn (47), er habe längst von den Machenschaften seines Kollegen gewusst: Er warnte schon jahrelang vor Toback!

Mehrere Frauen, darunter auch enge Freunde und Familienmitglieder, hätten ihm von den sexuellen Übergriffen berichtet, erklärte der "Guardians of the Galaxy"-Macher jetzt in einem langen Post auf Facebook. Daraufhin habe er versucht, andere Personen vor dem Filmemacher zu schützen: "Ich habe getan, was ich konnte. Seit 20 Jahren habe ich jetzt jede Chance genutzt, um das Thema James Toback vor anderen Leuten aufzubringen. Ich konnte ihn nicht aufhalten, aber ich konnte andere vor ihm warnen."

Auch auf seiner Webseite und seinen Social-Media-Kanälen habe er bereits regelmäßig über Toback und seine Handlungen geschrieben, berichtete James weiter. Damit, aber auch mit seinem neuesten Statement, wolle der Hollywood-Regisseur die Opfer unterstützen: "Ich sagte den Frauen, dass ich ihnen den Rücken stärken würde, sollten sie damit an die Öffentlichkeit treten. Hiermit versuche ich, mein Versprechen zu erfüllen", beendete er seinen Post.

James Gunn bei einer Filmpremiere in LondonWENN
James Gunn bei einer Filmpremiere in London
James Toback beim Filmfestival in VenedigCinzia Camela/WENN
James Toback beim Filmfestival in Venedig
James Gunn bei der "Ant Man"-PremiereJason Merritt/Getty Images
James Gunn bei der "Ant Man"-Premiere


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