Geht die Affäre in die nächste Runde? Erst Jahre nach der Fußball-WM 2006 im eigenen Land wurden schwere Vorwürfe gegen Franz Beckenbauer (72) und seinen Manager Robert Schwan (✝80) laut. Die beiden sollen das "Sommermärchen" mit Bestechungsgeldern in Millionenhöhe möglich gemacht haben. Bisher bestreitet der Weltmeister von 1974 die Anschuldigungen. Aber ist an den Vorwürfen doch etwas dran?

In einem Statement erklärte der ehemalige DFB-Teamchef, dass er nichts von den Geldtransfers in Bezug auf die WM-Vergabe gewusst habe. Doch die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Frankfurt hält seine Aussagen für falsch. Wie der Spiegel berichtet, soll die Behörde Belege dafür haben, dass "Beckenbauer in den Geldfluss eingeweiht war". Das Magazin stützt seinen Bericht auf einen Vermerk der Steuerfahndung, nach dem die Erklärungen Beckenbauers widerlegt seien.

Im Moment sorgt sich der Ehrenpräsident des FC Bayern München aber wohl eher um seine Gesundheit als um die Nachbeben des WM-Skandals. Nachdem er bereits im letzten Jahr am offenen Herzen operiert worden war, musste er sich jetzt einem weiteren Eingriff unterziehen. Obwohl dieser reine Routine war, verordneten die Ärzte dem 72-Jährigen strikte Ruhe.

Franz Beckenbauer beim Energy For Life Christmas Ball For Children 2014Getty Images / Monika Fellner
Franz Beckenbauer beim Energy For Life Christmas Ball For Children 2014
Franz Beckenbauer beim Laureus Media Award 2013Getty Images / Jamie McDonald
Franz Beckenbauer beim Laureus Media Award 2013
Franz Beckenbauer. Fußball-StarGetty Images / Christof Stache
Franz Beckenbauer. Fußball-Star


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