Schon vor der gestrigen Verleihung des ECHOs 2018 hatte es kritische Schlagzeilen um die Nominierung des neuen Albums "jung brutal gutaussehend 3" von Kollegah (33) und Farid Bang (31) gehagelt. Der Grund, den gestern Abend auch Sänger Campino (55) lautstark auf der ECHO-Bühne vertrat: Tracks der kontroversen Rapper sollen antisemitisches Gedankengut enthalten. Jetzt mischt sich auch Bundesaußenminister Heiko Maas in die Diskussion ein!

Seine Meinung zur Nominierung und zum Gewinn des Rap-Duos in der Kategorie "Hip-Hop/Urban National" hielt der SPD-Politiker jetzt auf seinem Twitter-Account fest. "Antisemitische Provokationen haben keine Preise verdient, sie sind einfach widerwärtig. Dass am Holocaustgedenktag ein solcher Preis verliehen wird, ist beschämend. So wie #Campino müssen wir uns schützend vor jüdisches Leben stellen – jeden Tag und überall", heißt es in dem Post.

Während ihrer Dankesrede nahmen Kollegah und Farid zum Statement des Die Toten Hosen-Frontmanns Stellung. Sich nach der Entscheidung des Ethikausschusses als moralische Instanz aufzuspielen sei stillos und gebühre einem großen Künstler wie Campino nicht. Was haltet ihr von Heiko Maas' Twitter-Post? Stimmt in der Umfrage unter dem Artikel ab.

Campino beim ECHO 2018 in BerlinAndreas Rentz/Getty Images
Campino beim ECHO 2018 in Berlin
Farid Bang und Kollegah, Gewinner beim ECHO 2018 in BerlinGetty Images / Andreas Rentz
Farid Bang und Kollegah, Gewinner beim ECHO 2018 in Berlin
Farid Bang und Kollegah beim EchoAXEL SCHMIDT/AFP/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim Echo
Was haltet ihr von Heiko Maas' Twitter-Post?1044 Stimmen
867
Ich finde es gut, da auch mal eine Politikermeinung zu hören.
177
Ich finde, da wurde von allen Seiten genug gesagt.


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