Der ECHO-Skandal um Farid Bang (31) und Kollegah (33) könnte jetzt ernste Konsequenzen für die beiden Rapper haben. Trotz antisemitischer Textzeilen in dem Song "0815" wurden die beiden Musiker mit dem begehrten Musikpreis ausgezeichnet. Nicht nur bei den Zuschauern sorgte diese Entscheidung für Unverständnis. Auch viele Stars hatten ihrem Ärger öffentlich Luft gemacht. Jetzt könnte es aber auch beruflich Probleme für die Hip-Hop-Stars geben: Ihre Plattenfirma hat die Zusammenarbeit erst mal auf Eis gelegt!

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, hat das Label BMG entschieden, vorerst nicht mehr mit den Skandalrappern weiter zu arbeiten. "Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen“, erklärte der Vorstandschef Hartwig Masuch. Die beiden "Zieh' den Rucksack aus"-Interpreten haben sich bisher noch nicht dazu geäußert.

Schon das Album, auf dem der umstrittene Song "0815" erschienen ist, war bei BMG erschienen. Zu den Antisemitismus-Vorwürfen äußerte sich Hartwig Masuch so: "Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich verletzt fühlen. Meine Mitarbeiter und ich stehen mit den Künstlern in Kontakt, und die distanzieren sich klar von jeder Form von Antisemitismus. Das tun wir auch.“

Kollegah und Farid Bang beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Kollegah und Farid Bang beim ECHO 2018
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018
Farid Bang und Kollegah, ECHO-Verleihung 2018 in BerlinGetty Images / Andreas Rentz
Farid Bang und Kollegah, ECHO-Verleihung 2018 in Berlin
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Richtig so! Von so einem Skandal müssen sie sich distanzieren!
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Unnötig! Den Skandal-Song haben sie schließlich schon veröffentlicht!


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