Harte Konsequenzen für den ECHO! Der Musikpreis ist in diesem Jahr stark in die Kritik geraten. Farid Bang (31) und Kollegah (33) wurden für ihr Album "Jung, brutal, gutaussehend 3" ausgezeichnet, obwohl, so der Vorwurf, in einigen ihrer Songtexte gewaltverherrlichende, frauenfeindliche und antisemitische Inhalte vorkommen. Eine Welle der Empörung während und nach der Verleihung zwang die Verantwortlichen zu neuen Überlegungen. Tatsächlich soll der ECHO nun ganz abgeschafft werden.

Eine Veränderung des Gesamtkonzepts hatte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) bereits angekündigt. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird es den Preis in seiner jetzigen Form aber nie wieder geben: "Die Marke ECHO sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei, der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe. [...] Im Zuge dessen werden auch die bisher involvierten Gremien ihre Tätigkeit einstellen."

Es solle zukünftig einen neuen Award geben, der eine Fachjury stärker in den Vordergrund stellt. Dazu würden im Juni Workshops beginnen, um "möglichst viele Ideen und Erwartungen aus der Branche beim Prozess der Neugestaltung einzubeziehen".

Farid Bang und Kollegah, ECHO-Verleihung 2018 in BerlinGetty Images / Andreas Rentz
Farid Bang und Kollegah, ECHO-Verleihung 2018 in Berlin
Mark Forster beim ECHO 2018Getty Images / Andreas Rentz
Mark Forster beim ECHO 2018
Farid Bang und Kollegah beim Echo 2018Andreas Rentz/Getty Image
Farid Bang und Kollegah beim Echo 2018
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