Für Kollegah (33) und Farid Bang (31) scheint es langsam aber sicher so richtig ungemütlich zu werden. Bei der diesjährigen Verleihung des ECHO sorgte das Rapper-Duo für einen handfesten Eklat: Ihr Album "Jung, brutal, gutaussehend 3" staubte am 12. April einen der begehrten Musikpreise in der Kategorie "Hip-Hop/Urban national" ab – und das trotz einiger antisemitischer Lines. Jetzt ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung.

Das berichtete die Westdeutsche Zeitung am Mittwochabend. Wie ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft bestätigt haben soll, seien zwei Strafanzeigen gegen Kollegah und Farid eingegangen – eine davon von einem jüdischen Mitbürger. Bestandteil der bevorstehenden Ermittlungen seien nun allerdings nicht nur die Songtexte von JBG3, sondern auch frühere Tracks der beiden Düsseldorfer. Eine Antwort auf die Anfrage von Promiflash steht noch aus.

Schon vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass ein Anwalt bei der Polizei Gütersloh Anzeigen gegen die beiden Gangster-Rapper erstattet hat. Nicht nur für Kollegah und Farid hatte der diesjährige ECHO-Eklat damit weitreichende Konsequenzen, sondern auch für die deutsche Musikwelt. Wie der Bundesverbandes Musikindustrie am vergangenen Mittwoch mitteilte, werde es nach 26 Jahren keine weitere Verleihung mehr geben.

Kollegah beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Kollegah beim ECHO 2018
Farid Bang beim ECHO 2018P.Hoffmann/WENN.com
Farid Bang beim ECHO 2018
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018


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