Sie bringen frischen Wind in das britische Königshaus! Der ehemalige Party-Prinz Harry (33) schien schon immer ein bisschen mehr Freiheiten zu haben, als sein großer Bruder und zukünftiger König Prinz William (35). Die Hochzeit von Harry und seinem Hollywood-Girl Meghan Markle (36) ist da keine Ausnahme. Auch hier wird ihm und seiner Bride-to-be definitiv mehr Ellenbogenfreiheit gewährt, als es bei William und Herzogin Kate (36) der Fall war: Mit diesen royalen Regeln brechen Meghan und Harry bei ihrer Hochzeit am 19. Mai!

Die Torte
Bei Queen Elizabeth II. (92) und Co. gibt es eine seit Jahrhunderten vorherrschende Tradition: der britische Früchtekuchen zur Heirat. William und Kate haben sich 2011 brav an dieses Stück Kultur gehalten – Harry und Meghan haben anscheinend einen anderen Geschmack. Die Londoner Konditorin Claire Ptak wird ihnen eine unvergessliche Zitronen-Holunder-Torte zaubern. Und wer weiß, vielleicht starten die beiden damit ja eine neue Tradition.

Das Datum
Für die erste Überraschung hat das wohl eher ungewöhnliche Datum der Hochzeit gesorgt. Schließlich war sich Harrys Vorfahrin Königin Victoria zeit ihres Lebens sicher gewesen: Vermählungen im Mai brächten Unglück für das Ehepaar. Seit 181 Jahren hat es tatsächlich keine Hochzeit mehr in dem Frühlingsmonat geben. Auch dass der große Tag der beiden auf einen Samstag fällt, ist eher unüblich – normalerweise geben sich Royals an einem Werktag das Eheversprechen.

Die Empfangs-Rede
Hierbei handelt es sich weniger um einen royalen Regelbruch, als um einen interkulturellen Konflikt. Als erste Royal-Lady der Geschichte des Königshauses wird Meghan beim Hochzeitsempfang eine Rede halten. Während man das in Großbritannien normalerweise dem Bräutigam, dessen Vater oder dem Trauzeugen überlässt, ist es in den USA nicht unüblich, dass auch die Braut ein paar warme Worte findet.

Die Einladungen
Während bei der Hochzeit von Prinzessin Diana (✝36) und Prinz Charles (69) und auch bei den Feierlichkeiten von William und Kate wichtige Politiker und Staatsmänner eingeladen wurden, wird bei dieser königlichen Trauung nicht mal die britische Premierministerin Theresa May (61) anwesend sein. Um Konflikten bei den Einladungen aus dem Weg zu gehen und den Tag etwas privater zu genießen, müssen Obama (56), Trump (71) und Co. das Spektakel vor dem heimischen Fernseher verfolgen.

Queen Victoria, circa 1860London Stereoscopic Company/Hulton Archive/Getty Images
Queen Victoria, circa 1860
Einladung von Prinz Harry und Meghan MarkleTwitter / KensingtonRoyal
Einladung von Prinz Harry und Meghan Markle
Meghan Markle in der Westminster Abbey in LondonEDDIE MULHOLLAND/AFP/Getty Images
Meghan Markle in der Westminster Abbey in London
Claire Ptak, Inhaberin des Cafés Violet in LondonVictoria Jones - WPA Pool/Getty Images
Claire Ptak, Inhaberin des Cafés Violet in London
Prinz Harry und Meghan MarkleGetty Images / Daniel Leal-Olivas
Prinz Harry und Meghan Markle
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Toll – endlich neuer Wind.
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Schade – wo bleiben die alten Werte?


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