Ein schwerer Verlust erschüttert die Sportlandschaft: Daniela Samulski (33) ist tot. Damit verstarb wenige Tage vor ihrem 34. Geburtstag eine der erfolgreichsten Schwimmerinnen Deutschlands. 2011 hatte sie ihr Karriereende angekündigt und schockte kurz darauf mit einer Horrornachricht: Unterleibskrebs. Ihrer Krankheit ist Daniela nun zum Opfer gefallen – und hinterlässt nicht nur trauernde Fans, sondern auch einen Mann und zwei kleine Kinder.

Fassungslosigkeit nicht nur bei der Familie: Für Bundestrainer Henning Lambertz (47) bricht eine kleine Welt zusammen, sieben Jahre lang hatte er sie zu Höchstleistungen motiviert: "Ich kann es nicht fassen. Sie war eine unserer Besten. Es war eine tolle Zeit mit ihr. Mit keinem Sportler habe ich so lange zusammengearbeitet wie mit ihr", äußerte er sich gegenüber Bild. Dabei galt Daniela bereits als geheilt, doch die Öffentlichkeit hatte sie dennoch gemieden. Nur wenige Menschen habe sie noch an sich herangelassen, den Kontakt zu einst befreundeten Team-Mitgliedern habe sie über die Jahre abgebrochen.

Daniela kämpfte nicht nur um Medaillen und große Erfolge: Vor allem versuchte sie, gegen ihre Erkrankung zu gewinnen – vergeblich. Doch ihr sportliches Vermächtnis kann der Berlinerin niemand nehmen: Die Europameisterin hält bis heute die Rekorde über 50 und 100 Meter Rücken, ebenso wie mit den Freistiel- und Lagenstaffeln.

Daniela Samulski 2015 bei der Europa-Schwimmmeisterschaft in BudapestDANIEL MIHAILESCU/AFP/Getty Images
Daniela Samulski 2015 bei der Europa-Schwimmmeisterschaft in Budapest
Jenny Mensing, Caroline Ruhnau, Daniela Samulski & Silke Lippok (v.l.) 2010 in BudapestATTILA KISBENEDEK/AFP/Getty Images
Jenny Mensing, Caroline Ruhnau, Daniela Samulski & Silke Lippok (v.l.) 2010 in Budapest
Daniela Samulski 2009 bei der "FINA"-Weltmeisterschaft in RomClive Rose/Getty Images
Daniela Samulski 2009 bei der "FINA"-Weltmeisterschaft in Rom


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