Seit dem Beginn seiner Solo-Karriere im Jahr 1996, darf sich der ehemalige Take That-Frontsänger Gary Barlow (47) über ausverkaufte Konzerte freuen. Erst vor wenigen Tagen hatte er einen Auftritt bei einer Aktion gegen Umweltverschmutzung und die Verwendung von Plastik. Nach seinem Gig musste er sich allerdings sehr viel Kritik von seinen Zuschauern stellen. Denn dort ließ es der Engländer Plastik-Konfetti regnen.

Vor wenigen Tagen gab Gary ein Konzert beim Eden Project, einer Charity-Aktion gegen den Gebrauch von Einwegplastik. Nach seinem Auftritt soll der Sänger Plastik-Konfetti aus einer riesigen Konfettikanone geschossen haben. Die Organisation "Cornwall Against Single Use Plastic" (zu Deutsch: Cornwall gegen Einwegplastik) wendete sich auf Twitter kritisch an Gary: "Ich war entsetzt zu sehen, dass nach dem letzten Gig das gesamte Eden Project mit Plastik-Konfetti verunreinigt war", schrieb ein Unternehmenssprecher. "Was zur Hölle macht eine Konfettikanone an einem Ort wie dem Eden, an dem so hart daran gearbeitet wird, Einwegplastik loszuwerden?" Daraufhin entschuldigte sich der Sänger beim Veranstalter für die Verschmutzung.

Trotzdem waren viele Besucher des Konzerts immer noch wütend auf den Künstler und machten sich online über ihn lustig: "Es ist an der Zeit, dass Unternehmen den Gebrauch von Plastik ernst nehmen und ich weiß auch wie!", kommentierte eine Zuschauerin sarkastisch auf Twitter. "Lasst uns Plastik-Konfetti in der Umwelt verteilen! Das wird unserer Tierwelt helfen!"

Charity-Konzert des Eden Projects gegen EinwegplastikInstagram / officialgarybarlow
Charity-Konzert des Eden Projects gegen Einwegplastik
Gary Barlow bei den Olivier AwardsJohn Phillips / Getty
Gary Barlow bei den Olivier Awards
Gary Barlow bei der Apple Music Launch Party in Los AngelesFrazer Harrison / Getty
Gary Barlow bei der Apple Music Launch Party in Los Angeles
Was haltet ihr davon, Plastik-Konfetti auf einem Öko-Konzert zu nutzen?315 Stimmen
40
So schlimm finde ich das nicht. Immerhin war es nur ein bisschen Konfetti!
275
Das geht gar nicht! Immerhin ging es darum, die Umwelt zu schützen.


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