Der Schock scheint tief zu sitzen bei Mesut Özil (29)! Als kurz nach 18 Uhr der Abpfiff durch das Stadion im russischen Kasan hallte, ging der Nationalspieler erschöpft zu Boden. Er hatte bis zum Schluss für ein Weiterkommen seiner Mannschaft bei der Weltmeisterschaft gekämpft und schlich danach völlig ausgepumpt über den Rasen. Jetzt meldete sich der Spielgestalter des DFB erstmalig zu Wort.

Zwei Tage nach dem historischen Vorrundenaus "der Mannschaft" wandte sich der Kicker via Instagram an seine Fans: "Die WM bereits nach der Gruppenphase verlassen zu müssen, tut unglaublich weh. Wir waren einfach nicht gut genug. Ich werde einige Zeit brauchen, um darüber hinwegzukommen." Besonders bezeichnend war zudem der Hashtag, den der Weltmeister von 2014 verwendete. "#NeinZuRassismus", schrieb der Arsenal London-Star unter seinen Post. Ein vielsagender Hinweis auf die Kritik an seiner Person?

Im Vorfeld des Turniers hatte der Profifußballer mit türkischen Wurzeln nämlich ordentlich Gegenwind einstecken müssen. Weil er auf einer Wahlkampfveranstaltung von Recep Tayyip Erdogan (64) erschien und dem türkischen Ministerpräsidenten ein Trikot überreichte, forderten nicht wenige Mesuts Rücktritt aus der Nationalelf. Ob der Ex-Bremer auch nach dem anstehenden Umbruch des DFB-Teams den Adler auf der Brust trägt, bleibt abzuwarten.

Mesut Özil beim WM-Spiel gegen Südkorea 2018Alexander Hassenstein/GettyImages
Mesut Özil beim WM-Spiel gegen Südkorea 2018
Mesut Özil, Antonio Rüdiger und Marco Reus bei der WM 2018 in RusslandAlexander Hassenstein / Getty Images
Mesut Özil, Antonio Rüdiger und Marco Reus bei der WM 2018 in Russland
Mesut Özil nach der Vorrunden-Niederlage gegen SüdkoreaJEWEL SAMAD/AFP/Getty Images
Mesut Özil nach der Vorrunden-Niederlage gegen Südkorea
Was sagt ihr zu Mesut Özils erstem Statement?7506 Stimmen
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Sehr ergreifend. Das scheint ihn echt getroffen zu haben.
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Ich glaube nicht, dass es ihm wirklich so nahe ging.


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