Neue Dramen im Weißen Haus: Dass niemand online so sehr gegen alles und jeden schießt wie Donald Trump (72), ist vermutlich schon lange kein Rätsel mehr. Nachdem er in den sozialen Medien bereits gegen Ex-Präsident Barack Obama (56) und Hollywood-Schauspieler Robert De Niro (74) wetterte, ist die Pharmaindustrie nun sein nächstes Ziel: Im Netz regte sich Trump kürzlich über die Viagra-Preise auf.

"Pfizer (weltweit vertretener Viagra-Produzent, Anm. d. Red.) und die anderen sollten sich schämen, dass sie die Arzneimittelpreise grundlos angehoben haben", wetterte der 72-Jährige auf Twitter. Laut ihm nutzen die Konzerne die armen Leute aus, die sich nicht selbst wehren können. In Europa würden die Wirkstoffe hingegen zu Schnäppchenpreisen angeboten. Mit den Worten "Wir werden reagieren!", beendete er seinen Wutanfall. Bereits während des Wahlkampfes versprach Trump, sich für günstigere Medikamente einzusetzen. Bisher verlief dieser Plan allerdings wenig erfolgreich, was sich nun offensichtlich ändern soll.

Eine Sprecherin des Pharmaunternehmens Pfizer setzte sich inzwischen gegen den Präsidenten zur Wehr. Nur etwa zehn Prozent der über 400 Medikamente wurden in ihrem Preis verändert, wie Bild berichtete. Zum Teil seien die Kosten sogar verringert worden.

Donald Trump, US-PräsidentYuri Gripas-Pool/Getty Images
Donald Trump, US-Präsident
Donald Trump bei einer Rede in Miami 2015JLN Photography/WENN.com
Donald Trump bei einer Rede in Miami 2015
Donald Trump auf der Andrews Air Force Base in MarylandMANDEL NGAN/AFP/Getty Images
Donald Trump auf der Andrews Air Force Base in Maryland
Stimmt ihr Donald Trumps Aussage zu?571 Stimmen
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Ja! Arzneimittel werden leider wirklich immer teurer.
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Nein! Schließlich müssen Pharmakonzerne auch ihr Geld verdienen.


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