Jan Fedder (63) hat einen langen Leidensweg beschritten. Der Schauspieler erhielt 2013 die Schockdiagnose Krebs, erlitt zusätzlich Knochenbrüche und Entzündungen und erlebte eine Tortur auf seinem Weg zurück zur Gesundheit. Nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr scheint es ihm seit Anfang 2018 endlich wieder besser zu gehen. Er konnte sogar die Dreharbeiten seiner Serie "Großstadtrevier" fortsetzen. Jetzt hat der Hamburger das erste Mal über seinen furchtbaren Kampf gesprochen.

"Es ist erstaunlich, was dieser Körper alles abkann…", meinte Jan laut Bild in der Sendung "Reinhold Beckmann trifft…". Vor allem die Chemotherapie gegen seinen Mundhöhlentumor sei schrecklich für ihn gewesen. Sein Arzt habe sogar ein Drittel seiner Zunge entfernen müssen. "Er wollte die Stimme erhalten und hat das alles wunderbar hingekriegt", erklärte er Reinhold Beckmann (62). Die Bestrahlung und die Strapazen der Operation hätten ihn so sehr geschwächt, dass er sich die Hüfte, die Beine und sogar die Kniescheiben brach.

Bei derartigen Schicksalsschlägen und kaum auszuhaltenden Schmerzen seien ihm auch einige schlimme Gedanken durch den Kopf geschwirrt: "Wenn du alles gebrochen hast, alles kaputt, alles scheiße, dann sagst du, vom Hochhaus irgendwie runter – oder irgendwas." Jedoch war die Liebe zu seiner Frau Marion, mit der er seit 18 Jahren verheiratet ist, zu groß. Er kämpfte gegen den Krebs und gewann.

Jan Fedder als Dirk Matthies aus der Serie "Großstadtrevier"Wenn.com
Jan Fedder als Dirk Matthies aus der Serie "Großstadtrevier"
Jan und Marion Fedder, 2012Christian Augustin / Getty Images
Jan und Marion Fedder, 2012


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