Das Vorrunden-Aus bei der diesjährigen Fußball-WM in Russland war für ganz Deutschland wie ein Schlag ins Gesicht. Nach dem Debakel wurde von vielen Kritikern schnell nach einem möglichen Sündenbock gesucht und in Mesut Özil (29) offenbar gefunden. Seine unterstützende Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten Erdogan war für viele der Grund für seine mangelhafte Leistung beim Turnier. Jetzt aber meldete sich DFB-Youngster Julian Brandt (22) zu Wort und stellt sich schützend vor seinen Mittelfelddirigenten.

Gegenüber Bild meinte Julian: "Meiner Meinung nach ist Mesut auf gar keinen Fall der Grund, warum wir ausgeschieden sind." Er machte deutlich, dass die ganze Mannschaft versagt habe – er mit eingeschlossen. Der 22-jährige Hoffnungsträger von Bayer 04 Leverkusen meinte aber auch, dass sich sein Kicker-Kollege nicht in seiner bestmöglichen Form präsentiert habe, jedoch habe niemand das Recht nur auf Mesut einzupreschen.

Nach der Erdogan-Debatte hagelte es aus den sportlichen Reihen massenhaft Kritik für den 29-Jährigen und die einstige Nummer 10 kehrte der Nationalmannschaft den Rücken. Für diesen mutigen Schritt erhielt er von vielen Teamkollegen, darunter Julian Draxler (24), großen Zuspruch.

Kai Havertz, Serge Gnabry und Julian Brandt beim Spiel Deutschland gegen Argentinien
Getty Images
Kai Havertz, Serge Gnabry und Julian Brandt beim Spiel Deutschland gegen Argentinien
Mats Hummels und Thomas Müller bei der WM 2014
CHRISTOPHE SIMON/AFP/Getty Images
Mats Hummels und Thomas Müller bei der WM 2014
Mesut Özil in Baku
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Mesut Özil in Baku
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Definitiv. Die ganze Mannschaft hat schlecht gespielt.
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Mesut hat als Schlüsselspieler versagt und wirkte lustlos. Ich kann Julians Aussage gar nicht nachvollziehen.


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