Es war der zwischenzeitliche Tiefpunkt des Skandals um Jan Ullrich (44). Nach der Trennung von seiner Ehefrau folgte eine Partyphase mit viel Alkohol- und Drogeneskapaden. Um diese Zeit zu beenden, begab sich der einstige Tour de France-Sieger in eine Entzugsklinik. Doch in der Nacht davor soll er in einem Luxushotel eine Escort-Dame gewürgt haben. Auch die Mordkommission ermittelte deswegen gegen den Ex-Profi. Jetzt holt Jan aber zum Gegenangriff aus: Die Geschichte soll komplett erfunden sein.

In einem Interview mit RTL bezog der Wahlmallorquiner erstmals Stellung zu den Vorwürfen gegen ihn. Er sei sich in dem Streitfall jedoch keiner Schuld bewusst. Auf die Frage, ob die Anschuldigungen komplett erfunden seien, antwortete er kurz und knapp mit "Ja". Dann müsse die Klägerin aber eine sehr gute Schauspielerin sein, stellte der Reporter fest. Daraufhin wiederholte der 44-Jährige sein "Ja" und nickte bekräftigend mit dem Kopf. Trotzdem habe er sich in Reha begeben, um sich von der Trennung zu Ehefrau Sara zu erholen, denn in letzter Zeit habe er "schon ein bisschen Gas" gegeben. Ein Drogen- oder Alkoholproblem verneinte er aber.

Das vermeintliche Opfer der Attacke stellte die Sachlage vor wenigen Wochen noch anders dar. Die Edelprostituierte behauptete, Jan habe sie gewürgt bis ihr schwarz vor Augen wurde. Schon am Anfang ihrer Begegnung habe der frühere Radsportler einen hyperaktiven und auch aggressiven Eindruck auf die 31-Jährige gemacht.

Jan Ullrich auf MallorcaStarpress/WENN.com
Jan Ullrich auf Mallorca
Jan Ullrich bei der Tour de Suisse 2006Getty Images
Jan Ullrich bei der Tour de Suisse 2006
Jan Ullrich vor dem Gericht in Weinfelden 2015Getty Images
Jan Ullrich vor dem Gericht in Weinfelden 2015
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Heftig! Das ist schon ein schlimmer Vorwurf an die Escort-Dame.
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Ich glaube ja, dass er sich nur schützen will.


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