So viel Aufmerksamkeit hat schon lange kein deutscher Fußballnationalspieler mehr auf sich gezogen: Mesut Özil (29) rechnete Ende Juli, nach dem Skandal um sein Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan (64), in drei aufeinanderfolgenden Statements mit Sponsoren, den Medien und sogar dem DFB ab. Von letzterem verabschiedete er sich gänzlich und kehrte nach neun Jahren der Nationalmannschaft um Trainer Joachim Löw (58) den Rücken. Für den Bundestrainer ist jetzt klar – das war ein Abschied für immer!

In seinem Statement zum Deutschen Fußballbund vor eineinhalb Monaten ließ sich der einstige Nationalkicker Mesut allerdings ein Hintertürchen offen, indem er schrieb, nicht mehr für die Mannschaft auf internationaler Ebene zu spielen, "solange [er] dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre." Für Jogi hingegen gab es nie ein Schlupfloch. "Mesut Özil hat aus meiner Sicht klar seinen Rücktritt erklärt und die Tür damit selbst zugemacht. Ein Comeback ist daher überhaupt kein Thema", erklärte er jetzt gegenüber Sportbild.

DFB-Coach Löw hatte damals vom Rücktritt Özils erst aus der Presse erfahren und den Kicker dann tagelang nicht erreicht, um mit ihm persönlich darüber zu sprechen. "Es ist mir nicht gelungen, ihn ans Telefon zu bekommen. Das muss ich jetzt einfach mal akzeptieren", erzählte der 58-Jährige bei einer Pressekonferenz Ende August.

Mesut Özil, deutscher Nationalspieler
Catherine Ivill/Getty Images
Mesut Özil, deutscher Nationalspieler
Joachim Löw, Bundestrainer
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Joachim Löw, Bundestrainer
Mesut Özil, Fußballer
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Mesut Özil, Fußballer
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