Kristina Vogel (27) gibt nicht auf! Die Bahnrad-Olympiasiegerin von 2012 und 2016 ist nach ihrem Unfall im Juni querschnittsgelähmt. Sie stieß beim Training mit einem niederländischen Sportler zusammen und musste anschließend notoperiert werden. Zwar ist Kristina mit dem Leben davongekommen, ihren Unterkörper kann sie jedoch nicht mehr bewegen. Doch auch von diesem grausamen Schicksal lässt sich die 27-Jährige nicht unterkriegen – sie will wieder unabhängig werden!

Als habe sich die Goldmedaillengewinnerin bereits mit der Querschnittslähmung abgefunden, zeigte sich Kristina bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt mehr als kämpferisch – und allen voran dankbar für die große Unterstützung: "Ich hätte niemals gedacht, dass das weltweit solche Wellen schlägt", beteuerte sie auf einer Pressekonferenz. Aktuell fühle sie sich "wie ein Baby, das alles neu lernen muss", allerdings habe die einstige Polizistin keine Schmerzen, sondern eher Muskelkater: "Ich habe jahrelang gekämpft, dass die Muskeln wachsen und meine Beine dicker werden. Und nach zwei Monaten ohne Bewegung fängt man bei null an. Das ist gemein."

Auch Kristinas behandelnder Arzt ist zuversichtlich und beeindruckt, wie sehr sich die junge Frau reinhänge: Wenn sie so weitermache, könne sie es bis Weihnachten schaffen, wieder ein eigenständiges Leben zu führen. "Mit einer Kiste Bier aus dem Keller holen, wird es aber schwer", witzelte der Mediziner.

Kristina Vogel, Ex-BahnradfahrerinInstagram / kristina.vogel
Kristina Vogel, Ex-Bahnradfahrerin
Kristina Vogel, OlympiasiegerinOdd Andersen/AFP/Getty Images
Kristina Vogel, Olympiasiegerin
Kristina Vogel (r.)Instagram / kristina.vogel
Kristina Vogel (r.)
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Und wie! Ich dachte, sie hat da noch etwas länger dran zu knabbern.
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Nein. Kristina ist eine echte Kämpferin!


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