Geht Suge Knight (53) freiwillig für fast 30 Jahre in den Knast? Der Rap-Mogul steht unter Mordverdacht: 2015 hatte er infolge eines Streites zwei Männer mit seinem Truck überfahren. Einer von ihnen überlebte den Vorfall schwer verletzt, der andere verlor sein Leben. Suge wurde daraufhin festgenommen. Nach über drei Jahren sollte er nun am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Doch noch bevor der Prozess beginnen konnte, schlug der ehemalige Footballspieler einen Deal vor.

Wie BBC berichtete, habe sich der Gründer des Plattenlabels Death Row Records dazu entschlossen, all seine Vergehen zusammenzufassen. Als Teil der Vereinbarung wird die Anklage wegen Mordes gegen den 53-Jährigen zurückgewiesen, zusammen mit weiteren Strafverfahren, bei denen ihm Raub, illegaler Waffenbesitz und kriminelle Drohungen zur Last gelegt werden. Insgesamt komme er dabei auf 28 Jahre, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Wäre der Produzent wegen Mordes für schuldig befunden worden, hätte er eine lebenslängliche Haftstrafe riskiert – daher biete er den Vergleich an. Nach kalifornischem Staatsrecht ist solch ein "No Contest"-Plädoyer das rechtliche Äquivalent zu einem Schuldbekenntnis.

Das Urteil ist jedoch noch nicht gefallen. Der Richter muss nun entscheiden, ob er sich auf das Angebot einlassen will. Und auch Suge hat bis zum geplanten Prozessauftakt noch die Möglichkeit, von seinem Vorschlag zurückzutreten.

Polizeifoto von Suge KnightGetty Images
Polizeifoto von Suge Knight
Suge Knight, US-RapperGetty Images
Suge Knight, US-Rapper
Suge Knight und ein Polizist im Jahr 2015Getty Images
Suge Knight und ein Polizist im Jahr 2015


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