Seine Familie muss stark sein. Am Dienstag erschütterte die Sportwelt eine traurige Nachricht: Boxlegende Graciano Rocchigiani (✝54) ist bei einem furchtbaren Unfalltot in Italien ums Leben gekommen. Der zweifache Weltmeister, der aus bisher noch ungeklärten Gründen zu Fuß auf einer Schnellstraße in der Nähe der sizilianischen Stadt Catania unterwegs war, wurde von einem Auto erfasst – Rocky soll sofort tot gewesen sein. Die Angehörigen des Reinhauseners müssen jetzt aber nicht nur den Verlust des Sportlers verkraften, sondern sich auch mit kräftezehrenden Formalitäten rumschlagen: Die italienischen Behörden geben die Leiche des Verstorbenen nicht zur Überführung frei!

Wie Bild berichtet, soll die Tochter Rocchigianis noch am Dienstag nach Sizilien geflogen sein, um ihren Vater nach Berlin zu überführen. Die italienischen Beamten stellen sich bis dato aber quer: Erst müsse man die Obduktionsergebnisse abwarten, die unter anderem Aufschluss darüber geben sollen, ob der Boxer zum Todeszeitpunkt eventuell unter Alkoholeinfluss stand.

Wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind, soll Rocky seine letzte Ruhe dann aber auf einem Friedhof in der deutschen Hauptstadt finden. Sein Vater Zanubio erklärte gegenüber Bild: "Das ist seine Heimat, hier soll er in Frieden ruhen."

Graciano Rocchigiano, Henry Maske und Virgil Hill
Getty Images
Graciano Rocchigiano, Henry Maske und Virgil Hill
Graciano Rocchigiani, Profisportler
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Graciano Rocchigiani, Profisportler
Boxer Graciano "Rocky" Rocchigiani im Januar 2014
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Boxer Graciano "Rocky" Rocchigiani im Januar 2014


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