So ehrlich hat Michael Phelps (33) noch nie über seine Depressionen gesprochen! Der Profi-Schwimmer hat eine absolute Traumkarriere hinter sich und hält den Rekord für die meisten olympischen Medaillen. Den Sport hat der US-Amerikaner mittlerweile allerdings hinter sich gelassen. Stattdessen setzt er sich jetzt für Menschen mit psychischen Krankheiten ein. Er selbst litt auch jahrelang an Depressionen. Nun verrät er, wie schlimm es damals tatsächlich um ihn stand: Er wollte sich sogar das Leben nehmen!

Aus seiner Erkrankung macht Michael schon lange kein Geheimnis mehr. In der TV-Show Today gibt er nun aber ungewohnt private Einblicke in die wohl schlimmste Zeit seines Lebens: "Ich habe mich so hängen lassen. Ich habe mich selbst nicht geliebt. Ehrlich gesagt, wollte ich nicht mehr am Leben sein." Den absoluten Tiefpunkt habe der Olympia-Sieger 2014 erreicht, als seine Karriere auf ihrem Höhepunkt war. Damals habe sich der zweifache Vater immer mehr von seiner Familie und seinen Freunden isoliert.

Nach einer langen Therapie geht es Michael mittlerweile aber wieder besser. "Ich flehte auf meinen Knien um Hilfe und ich hatte sehr viel Glück, dass ich mit einem Therapeuten sprechen und mich öffnen konnte", erklärte er in dem Interview weiter.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Michael Phelps bei den Olympischen Spielen 2016Getty Images
Michael Phelps bei den Olympischen Spielen 2016
Michael Phelps, Olympia-TeilnehmerJeff Schear/Getty Images
Michael Phelps, Olympia-Teilnehmer
Michael Phelps bei den Nickelodeon Kids' Choice Sports 2018Getty Images
Michael Phelps bei den Nickelodeon Kids' Choice Sports 2018


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