Im April 2017 starb der NFL-Star Aaron Hernandez (✝27) in seiner Gefängniszelle. Der American Football-Profi war 2013 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll in der Strafanstalt Suizid begangen haben. Im Nachhinein haben Ärzte festgestellt, dass der Sportler ein großes Loch im Gehirn hatte. Später wurde ein seitenlanger Report zu dem Fall veröffentlicht. Doch es scheint, als sei darin etwas verheimlicht worden.

Ein bisher unbekannter Teil liegt nun dem Boston Globe vor. Dabei handelt es sich ausgerechnet um ganz prekäre Informationen. Offenbar hatte Aaron im Gefängnis Zugang zu Drogen. Sein ehemaliger Mithäftling sagte in einer Befragung: "Er verbrachte seine letzten zwei Tage damit, K2 in seiner Zelle zu rauchen und er war nicht ganz bei Verstand." Bei K2 handelt es sich um ein äußerst gefährliches, synthetisches Rauschmittel, das auch Zombie-Droge genannt wird.

Ein Pressesprecher der Haftanstalt erklärte, der Teil sei bisher unter Verschluss gehalten worden, um eine laufende Ermittlung zum Drogenmissbrauch in dem Gefängnis nicht zu gefährden. Sein Anwalt halte es allerdings für einen Akt der Vertuschung. Es scheint also, als sei der Fall auch nach mehr als eineinhalb Jahren noch nicht geklärt.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Aaron Hernandez
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Aaron Hernandez
Aaron Hernandez vor Gericht im Juli 2013
SplashNews.com
Aaron Hernandez vor Gericht im Juli 2013
Aaron Hernandez bei einem Spiel im November 2011
Action Press / UPPA/face to face
Aaron Hernandez bei einem Spiel im November 2011


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